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Das Quäntchen Glück fehlte – Deutschen Meisterschaften Blasrohrsport 2026

  03.11.2026    HSV DSB
Über 1.000 Sportlerinnen und Sportler machten das niedersächsische Osterode im Harz vom 30. Oktober bis zum 1. November 2026 zum Zentrum des deutschen Blasrohrsports. An den zwei Wettkampftagen traten die Sportlerinnen und Sportler in insgesamt 20 Klassen an, um die neuen deutschen Meister zu ermitteln. Für die Delegation des Hessischen Schützenverbandes verliefen die Titelkämpfe sportlich durchwachsen: Trotz sehr guter Einzelergebnisse schrammten die hessischen Athletinnen und Athleten mehrfach knapp an den Medaillenrängen vorbei. Am Ende gingen eine Silbermedaille, ein vierter Platz sowie sieben weitere Top-Ten-Platzierungen auf das Konto der Hessen.

Für das bester Ergebnis aus hessischer Sicht sorgte Beatrice Rost (SV Ehringshausen-Dillheim) in der Klasse Damen III. Den Titel der Deutschen Meisterin aus dem Vorjahr konnte die Sportlerin leider nicht verteidigen. Mit 588 Ringen bestätigte sie aber ihr Resultat von den Hessischen Meisterschaften und sicherte sich wie schon auf Landesebene den Titel der Vizemeisterin. Am Ende lag sie lediglich zwei Zähler hinter der neuen Deutschen Meisterin Sandra Merl aus der Oberpfalz. Dass die hessischen Damen in dieser Altersklasse zur absoluten Spitze gehören, unterstrichen zwei weitere Top-Ten-Ergebnisse: Die Blasrohrreferentin des Hessischen Schützenverbandes und amtierende Landesmeisterin Christine Löw (PBC Bürstadt) belegte mit 584 Ringen den achten Platz, unmittelbar gefolgt von Evi Oschatz (SV Bergschützen Kettenbach), die sich mit 583 Ringen Rang neun sicherte.

Das wohl undankbarste Ergebnis des Wochenendes musste Fabienne Schäfer (SV Ehringshausen-Dillheim) bei den Juniorinnen hinnehmen. Die amtierende Hessenmeisterin steigerte ihre Leistung im Vergleich zur Hessenmeisterschaft  um einen Zähler auf hervorragende 580 Ringe. Dennoch fehlte ihr ein einziger Ring zu den Medaillenrängen, sodass sie die Heimreise mit dem vierten Platz antreten musste.

Ähnlich eng ging es bei den Herren IV zu, wo Bernd-Uwe Denz (SV Waldsolms) eine starke Leistung zeigte. Mit 590 Ringen verfehlte der hessische Landesmeister das Podium nur um Haaresbreite – für Bronze wären 591 Ringe nötig gewesen, während der Titel mit 594 Ringen vergeben wurde. In dem enorm dichten Spitzenfeld bedeutete dieses Resultat am Ende Rang fünf. Karl-Heinz Schneider (SV Diana Ober-Roden) komplettierte das gute Abschneiden in dieser Klasse und schob sich mit 587 Ringen auf den zehnten Platz.

Auch der hessische Nachwuchs bewies in der Klasse Jugend seine Konkurrenzfähigkeit. Bei der männlichen Jugend kam der amtierende Hessenmeister Lucien Joel Prochaska (SV Ehringshausen-Dillheim) mit 576 Ringen auf den siebten Rang. Ihm fehlten fünf Zähler zu den Medaillenplätzen und zehn auf den neuen Titelträger. Bei der weiblichen Jugend vertrat Senta Leonie Grün (SV Beltershausen) die hessischen Farben erfolgreich: Als beste Schützin ihres Landesverbandes schaffte sie mit 572 Ringen als Zehnte ebenfalls den Sprung unter die Top Ten  Deutschlands.

In der stark besetzten Konkurrenz der Herren I zeigte der amtierende Hessenmeister Peter Kammermeier (SG Tell Dietzenbach) eine solide Vorstellung. Mit 586 Ringen reihte er sich im Endklassement auf dem siebten Platz ein, neun Ringe hinter dem neuen Deutschen Meister Jan Bilek aus Bayern.

➡️ Alle Ergebnisse der Deutschen Meisterschaften Blasrohrsport 2026 gibt es hier!
 

Lutz Berger

Das Quäntchen Glück fehlte – Deutschen Meisterschaften Blasrohrsport 2026

  03.11.2026    HSV DSB
Über 1.000 Sportlerinnen und Sportler machten das niedersächsische Osterode im Harz vom 30. Oktober bis zum 1. November 2026 zum Zentrum des deutschen Blasrohrsports. An den zwei Wettkampftagen traten die Sportlerinnen und Sportler in insgesamt 20 Klassen an, um die neuen deutschen Meister zu ermitteln. Für die Delegation des Hessischen Schützenverbandes verliefen die Titelkämpfe sportlich durchwachsen: Trotz sehr guter Einzelergebnisse schrammten die hessischen Athletinnen und Athleten mehrfach knapp an den Medaillenrängen vorbei. Am Ende gingen eine Silbermedaille, ein vierter Platz sowie sieben weitere Top-Ten-Platzierungen auf das Konto der Hessen.

Für das bester Ergebnis aus hessischer Sicht sorgte Beatrice Rost (SV Ehringshausen-Dillheim) in der Klasse Damen III. Den Titel der Deutschen Meisterin aus dem Vorjahr konnte die Sportlerin leider nicht verteidigen. Mit 588 Ringen bestätigte sie aber ihr Resultat von den Hessischen Meisterschaften und sicherte sich wie schon auf Landesebene den Titel der Vizemeisterin. Am Ende lag sie lediglich zwei Zähler hinter der neuen Deutschen Meisterin Sandra Merl aus der Oberpfalz. Dass die hessischen Damen in dieser Altersklasse zur absoluten Spitze gehören, unterstrichen zwei weitere Top-Ten-Ergebnisse: Die Blasrohrreferentin des Hessischen Schützenverbandes und amtierende Landesmeisterin Christine Löw (PBC Bürstadt) belegte mit 584 Ringen den achten Platz, unmittelbar gefolgt von Evi Oschatz (SV Bergschützen Kettenbach), die sich mit 583 Ringen Rang neun sicherte.

Das wohl undankbarste Ergebnis des Wochenendes musste Fabienne Schäfer (SV Ehringshausen-Dillheim) bei den Juniorinnen hinnehmen. Die amtierende Hessenmeisterin steigerte ihre Leistung im Vergleich zur Hessenmeisterschaft  um einen Zähler auf hervorragende 580 Ringe. Dennoch fehlte ihr ein einziger Ring zu den Medaillenrängen, sodass sie die Heimreise mit dem vierten Platz antreten musste.

Ähnlich eng ging es bei den Herren IV zu, wo Bernd-Uwe Denz (SV Waldsolms) eine starke Leistung zeigte. Mit 590 Ringen verfehlte der hessische Landesmeister das Podium nur um Haaresbreite – für Bronze wären 591 Ringe nötig gewesen, während der Titel mit 594 Ringen vergeben wurde. In dem enorm dichten Spitzenfeld bedeutete dieses Resultat am Ende Rang fünf. Karl-Heinz Schneider (SV Diana Ober-Roden) komplettierte das gute Abschneiden in dieser Klasse und schob sich mit 587 Ringen auf den zehnten Platz.

Auch der hessische Nachwuchs bewies in der Klasse Jugend seine Konkurrenzfähigkeit. Bei der männlichen Jugend kam der amtierende Hessenmeister Lucien Joel Prochaska (SV Ehringshausen-Dillheim) mit 576 Ringen auf den siebten Rang. Ihm fehlten fünf Zähler zu den Medaillenplätzen und zehn auf den neuen Titelträger. Bei der weiblichen Jugend vertrat Senta Leonie Grün (SV Beltershausen) die hessischen Farben erfolgreich: Als beste Schützin ihres Landesverbandes schaffte sie mit 572 Ringen als Zehnte ebenfalls den Sprung unter die Top Ten  Deutschlands.

In der stark besetzten Konkurrenz der Herren I zeigte der amtierende Hessenmeister Peter Kammermeier (SG Tell Dietzenbach) eine solide Vorstellung. Mit 586 Ringen reihte er sich im Endklassement auf dem siebten Platz ein, neun Ringe hinter dem neuen Deutschen Meister Jan Bilek aus Bayern.

➡️ Alle Ergebnisse der Deutschen Meisterschaften Blasrohrsport 2026 gibt es hier!
 

Lutz Berger

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