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Historischer Dreifachsieg beim Weltcup in Kairo

  16.10.2026    Verband HSV DSB
Beim finalen ISSF-Weltcup der Saison im ägyptischen Kairo präsentierte sich das Team des Deutschen Schützenbundes in beeindruckender Frühform für die anstehende Weltmeisterschaft in Doha. Aus der Sicht des Hessischen Schützenverbandes gab es dabei echten Grund zum Jubeln: Die hessischen Schützen drückten dem Wettkampf mit herausragenden Einzelleistungen und Edelmetall ihren Stempel auf und sorgten für historische Momente auf dem internationalen Parkett.

Hessische Festspiele mit der Schnellfeuerpistole

Für den absoluten Höhepunkt des Weltcups aus hessischer und deutscher Sicht sorgte das Finale mit der Schnellfeuerpistole der Herren. In einem packenden Wettkampf feierten die DSB-Athleten einen noch nie dagewesenen Dreifachsieg und belegten das komplette Podium. Allen voran zeigte der Krifteler Oliver Geis eine phänomenale Leistung. Mit drei perfekten Serien im Finale und insgesamt 34 Treffern schrammte er nur einen einzigen Treffer am Weltrekord vorbei und sicherte sich hochverdient die Goldmedaille. Es war bereits sein zweites Weltcup-Gold in Folge.

Direkt hinter ihm gewann Florian Peter von der SV Klein-Welzheim die Silbermedaille. Peter lag lange Zeit in Führung und beeindruckte mit vier perfekten Serien im Finaldurchgang. Mit 33 Treffern musste er am Ende nur seinem hessischen Teamkollegen knapp den Vortritt lassen. Emanuel Müller komplettierte das rein deutsche Podium als Dritter mit der Bronzemedaille.

Ebenfalls im Feld der Schnellfeuerpistolenschützen trat der Hessener Fabian Otto an, der für Ranking Points Only schoss. Nach einem unglücklichen Rahmentreffer im letzten Schuss des ersten Durchgangs musste er sich am Ende mit Platz 38 begnügen.

Medaillen-Garant Christian Reitz und starke Auftritte mit Gewehr und Pistole

Bereits zu Beginn des Weltcups demonstrierte Christian Reitz seine Ausnahmestellung. Der Olympiasieger vom SV Kriftel sicherte sich mit der Luftpistole nach einer starken Qualifikation mit 585 Ringen den Einzug ins Finale und belohnte sich dort mit der Silbermedaille. Es war laut internationalen Verbandsangaben bereits die 46. Weltcup-Medaille seiner beeindruckenden Karriere und ein wichtiges Ausrufezeichen im Hinblick auf die anstehende Quotenplatz-WM.

Bei den Damen vertrat Doreen Vennekamp vom SV Kriftel die hessischen Farben in den Pistolen-Disziplinen. Mit der Sportpistole steigerte sie sich nach einem soliden Präzisionsteil vor allem im Schnellfeuerdurchgang auf 293 Ringe und belegte im Endklassement mit insgesamt 578 Ringen den 20. Platz. Im Luftpistolen-Wettbewerb landete sie mit 573 Ringen auf dem 21. Rang.

Im Gewehrbereich vertrat Max Ohlenburger vom SV Wallenrod das Präsidium des Hessischen Schützenverbandes. Im Wettbewerb Luftgewehr Herren belegte er mit 627,4 Ringen den 36. Platz. Seine beste Leistung zeigte Ohlenburger im Dreistellungskampf der Männer: Mit bärenstarken 197 Ringen im Kniend- sowie im Liegendanschlag kämpfte er sich auf insgesamt 587 Ringe vor und beendete den Wettkampf ringgleich mit seinem Teamkollegen David Koenders auf dem 25. Platz.

Weitere Erfolge des DSB-Teams im Überblick

Neben den hessischen Spitzenleistungen überzeugte auch das übrige deutsche Aufgebot in Kairo. Zum Auftakt des Weltcups holten Anna Janßen und Maximilian Ulbrich im Luftgewehr Mixed-Team die Bronzemedaille und sicherten der deutschen Mannschaft damit einen gelungenen Start.

In den Einzelentscheidungen erreichten Maximilian Ulbrich mit dem Luftgewehr sowie Anna Janßen im Dreistellungskampf der Frauen jeweils hervorragende sechste Plätze in den Finals. Die Gewehrschützin Hannah Steffen-Dix verpasste mit dem Luftgewehr als Elfte nur knapp den Finaleinzug und erzielte das beste Tagesergebnis des Damen-Teams. Auch mit der Sportpistole lieferte Josefin Eder als Zwölfte eine starke Vorstellung ab.

Mit insgesamt einer Gold-, zwei Silber- und zwei Bronzemedaillen blickt der Deutsche Schützenbund auf einen äußerst erfolgreichen Härtetest zurück, der den hessischen wie auch den nationalen Athletinnen und Athleten viel Rückenwind für den Saisonhöhepunkt in Doha gibt.

➡️ Alle Ergebnisse des ISSF-Weltcup in Kairo gibt es hier!

Lutz Berger

Historischer Dreifachsieg beim Weltcup in Kairo

  16.10.2026    Verband HSV DSB
Beim finalen ISSF-Weltcup der Saison im ägyptischen Kairo präsentierte sich das Team des Deutschen Schützenbundes in beeindruckender Frühform für die anstehende Weltmeisterschaft in Doha. Aus der Sicht des Hessischen Schützenverbandes gab es dabei echten Grund zum Jubeln: Die hessischen Schützen drückten dem Wettkampf mit herausragenden Einzelleistungen und Edelmetall ihren Stempel auf und sorgten für historische Momente auf dem internationalen Parkett.

Hessische Festspiele mit der Schnellfeuerpistole

Für den absoluten Höhepunkt des Weltcups aus hessischer und deutscher Sicht sorgte das Finale mit der Schnellfeuerpistole der Herren. In einem packenden Wettkampf feierten die DSB-Athleten einen noch nie dagewesenen Dreifachsieg und belegten das komplette Podium. Allen voran zeigte der Krifteler Oliver Geis eine phänomenale Leistung. Mit drei perfekten Serien im Finale und insgesamt 34 Treffern schrammte er nur einen einzigen Treffer am Weltrekord vorbei und sicherte sich hochverdient die Goldmedaille. Es war bereits sein zweites Weltcup-Gold in Folge.

Direkt hinter ihm gewann Florian Peter von der SV Klein-Welzheim die Silbermedaille. Peter lag lange Zeit in Führung und beeindruckte mit vier perfekten Serien im Finaldurchgang. Mit 33 Treffern musste er am Ende nur seinem hessischen Teamkollegen knapp den Vortritt lassen. Emanuel Müller komplettierte das rein deutsche Podium als Dritter mit der Bronzemedaille.

Ebenfalls im Feld der Schnellfeuerpistolenschützen trat der Hessener Fabian Otto an, der für Ranking Points Only schoss. Nach einem unglücklichen Rahmentreffer im letzten Schuss des ersten Durchgangs musste er sich am Ende mit Platz 38 begnügen.

Medaillen-Garant Christian Reitz und starke Auftritte mit Gewehr und Pistole

Bereits zu Beginn des Weltcups demonstrierte Christian Reitz seine Ausnahmestellung. Der Olympiasieger vom SV Kriftel sicherte sich mit der Luftpistole nach einer starken Qualifikation mit 585 Ringen den Einzug ins Finale und belohnte sich dort mit der Silbermedaille. Es war laut internationalen Verbandsangaben bereits die 46. Weltcup-Medaille seiner beeindruckenden Karriere und ein wichtiges Ausrufezeichen im Hinblick auf die anstehende Quotenplatz-WM.

Bei den Damen vertrat Doreen Vennekamp vom SV Kriftel die hessischen Farben in den Pistolen-Disziplinen. Mit der Sportpistole steigerte sie sich nach einem soliden Präzisionsteil vor allem im Schnellfeuerdurchgang auf 293 Ringe und belegte im Endklassement mit insgesamt 578 Ringen den 20. Platz. Im Luftpistolen-Wettbewerb landete sie mit 573 Ringen auf dem 21. Rang.

Im Gewehrbereich vertrat Max Ohlenburger vom SV Wallenrod das Präsidium des Hessischen Schützenverbandes. Im Wettbewerb Luftgewehr Herren belegte er mit 627,4 Ringen den 36. Platz. Seine beste Leistung zeigte Ohlenburger im Dreistellungskampf der Männer: Mit bärenstarken 197 Ringen im Kniend- sowie im Liegendanschlag kämpfte er sich auf insgesamt 587 Ringe vor und beendete den Wettkampf ringgleich mit seinem Teamkollegen David Koenders auf dem 25. Platz.

Weitere Erfolge des DSB-Teams im Überblick

Neben den hessischen Spitzenleistungen überzeugte auch das übrige deutsche Aufgebot in Kairo. Zum Auftakt des Weltcups holten Anna Janßen und Maximilian Ulbrich im Luftgewehr Mixed-Team die Bronzemedaille und sicherten der deutschen Mannschaft damit einen gelungenen Start.

In den Einzelentscheidungen erreichten Maximilian Ulbrich mit dem Luftgewehr sowie Anna Janßen im Dreistellungskampf der Frauen jeweils hervorragende sechste Plätze in den Finals. Die Gewehrschützin Hannah Steffen-Dix verpasste mit dem Luftgewehr als Elfte nur knapp den Finaleinzug und erzielte das beste Tagesergebnis des Damen-Teams. Auch mit der Sportpistole lieferte Josefin Eder als Zwölfte eine starke Vorstellung ab.

Mit insgesamt einer Gold-, zwei Silber- und zwei Bronzemedaillen blickt der Deutsche Schützenbund auf einen äußerst erfolgreichen Härtetest zurück, der den hessischen wie auch den nationalen Athletinnen und Athleten viel Rückenwind für den Saisonhöhepunkt in Doha gibt.

➡️ Alle Ergebnisse des ISSF-Weltcup in Kairo gibt es hier!

Lutz Berger

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