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Überragende Bilanz in Eisenstadt: Hessische Vorderladerschützen glänzen bei der Weltmeisterschaft
Einen wesentlichen Beitrag zu dieser historischen Bilanz leisteten die hessischen Athleten: Mit Günter Kunz, Reiner Holla, Norbert Neumann und Thomas Klaner standen vier Hessen im 25-köpfigen Aufgebot des DSB. Ergänzt wurde das hessische Gespann durch Walter Massing, der das Team am Langwaffenstand mit seiner immensen Erfahrung und großem Engagement als Betreuer unterstützte.
Starke Teamleistungen der Hessen
Auch wenn es für das quartettstarke hessische Aufgebot in den Einzelwertungen diesmal nicht für ein Podest reichte, erwiesen sie sich als unverzichtbare Leistungsträger in den Mannschaftswettbewerben. Insgesamt waren die hessischen Schützen an acht Medaillengewinnen in den Teamwertungen beteiligt.
Günter Kunz: Sicherte sich gemeinsam mit Michael Sturm und Peter Käpernick die Goldmedaille in der Disziplin 20-Rigby (Whitworth, Replika – Perkussionsgewehr, 100m liegend). Das Trio erzielte starke 289 Ringe und verwies Frankreich (288 Ringe) und Ungarn (282 Ringe) auf die Plätze. Zudem gewann Kunz Silber in der Mannschaftswertung 09-Gustav Adolph (Miquelet, Original – Steinschloss-Muskete, 50m stehend) an der Seite von Markus Wörnle und Raimund Zellner (274 Ringe, knapp hinter Frankreich mit 275 Ringen).
Reiner Holla: Zeigte sich in bester Titellaune und durfte gleich zweimal über Gold jubeln. In der Disziplin 40-Enfield (Lamarmora, Replika – Militär-Perkussionsgewehr, 50m stehend) holte er zusammen mit Michael Sturm und Ute Gretz mit 279 Ringen Gold vor der Slowakei (279 Ringe) und Österreich (278 Ringe). In gleicher Besetzung siegte das Trio auch in der Wertung 32-Magenta (Minié, Replika – Militär-Perkussionsgewehr, 100m liegend) mit souveränen 279 Ringen vor Gastgeber Österreich (273 Ringe) und Polen (246 Ringe).
Thomas Klaner: Trug ebenfalls eine Goldmedaille bei: In der Disziplin 42-Kossuth (Pennsylvania, Replika – Steinschlossgewehr, 50m stehend) setzte er sich gemeinsam mit Kilian Fichtl und Andreas Wimmer durch. Mit hervorragenden 287 Ringen distanzierten sie die Konkurrenz aus Frankreich (278 Ringe) und der Schweiz (275 Ringe) deutlich.
Norbert Neumann: Erkämpfte sich Silber im Teamwettbewerb 10-Pauly (Minié, Original – Militär-Perkussionsgewehr, 100m liegend) mit Andreas Wimmer und Raimund Michael Zellner. Mit 266 Ringen musste sich das Team nur den siegreichen Franzosen (270 Ringe) geschlagen geben.
Silber im Prestigeduell um den Grand Prix de Versailles
Ein besonderes Highlight der Weltmeisterschaft bildete die Entscheidung im Grand Prix de Versailles. In diesem prestigeträchtigen Mannschaftswettbewerb treten jeweils sechs Schützen pro Nation an – drei Schützen in der Miquelet-Wertung (Steinschloss-Muskete, 50m stehend) und drei Schützen in der Minié-Wertung (Militär-Perkussionsgewehr, 100m liegend).
Hier schickte der DSB mit Günter Kunz und Norbert Neumann gleich zwei Hessen ins Rennen. Gemeinsam mit Markus Wörnle, Andreas Wimmer und Raimund Zellner (der in beiden Disziplinen antrat) lieferten sie sich einen dramatischen Kampf an der Spitze. Mit insgesamt 540 Ringen sicherten sie sich die Silbermedaille und lagen am Ende nur fünf Ringe hinter dem Weltmeisterteam aus Frankreich. Bronze ging an die Schweiz (508 Ringe).
Einzigartiger Teamgeist und kompetente Betreuung
Für Teamchef Leonhard Brader war das Gesamtergebnis ein voller Erfolg. Das Wichtigste für ihn: „Es haben alle Teilnehmer mindestens eine Medaille im Gepäck, da alle gemeldeten Mannschaften einen Platz auf dem Stockerl erreicht haben.“
Als Hauptgrund für die außerordentliche Medaillenflut hob Brader das hervorragende Miteinander hervor: „Was besonders zu beobachten war: Es herrschte ein einzigartiger Teamgeist mit enormer gegenseitiger Unterstützung.“ Auch von äußeren Einflüssen ließ sich die Truppe nicht aus der Ruhe bringen: „Hitze, Staub und zur Abwechslung auch ein paar Regentropfen konnte unsere Mannschaft toll wegstecken.“
Nicht zuletzt dankte Brader den Betreuern für ihren unermüdlichen Einsatz vor Ort: „Durch Walter Massing am Langwaffenstand und Matthias Dreisbach am Kurzwaffenstand hatte das Team Betreuer mit hoher Kompetenz und großem Engagement.“
Der Hessische Schützenverband gratuliert seinen Schützen Günter Kunz, Reiner Holla, Norbert Neumann und Thomas Klaner sowie Betreuer Walter Massing und dem gesamten DSB-Team herzlich zu diesen beeindruckenden Erfolgen in Eisenstadt!
Überragende Bilanz in Eisenstadt: Hessische Vorderladerschützen glänzen bei der Weltmeisterschaft
Einen wesentlichen Beitrag zu dieser historischen Bilanz leisteten die hessischen Athleten: Mit Günter Kunz, Reiner Holla, Norbert Neumann und Thomas Klaner standen vier Hessen im 25-köpfigen Aufgebot des DSB. Ergänzt wurde das hessische Gespann durch Walter Massing, der das Team am Langwaffenstand mit seiner immensen Erfahrung und großem Engagement als Betreuer unterstützte.
Starke Teamleistungen der Hessen
Auch wenn es für das quartettstarke hessische Aufgebot in den Einzelwertungen diesmal nicht für ein Podest reichte, erwiesen sie sich als unverzichtbare Leistungsträger in den Mannschaftswettbewerben. Insgesamt waren die hessischen Schützen an acht Medaillengewinnen in den Teamwertungen beteiligt.
Günter Kunz: Sicherte sich gemeinsam mit Michael Sturm und Peter Käpernick die Goldmedaille in der Disziplin 20-Rigby (Whitworth, Replika – Perkussionsgewehr, 100m liegend). Das Trio erzielte starke 289 Ringe und verwies Frankreich (288 Ringe) und Ungarn (282 Ringe) auf die Plätze. Zudem gewann Kunz Silber in der Mannschaftswertung 09-Gustav Adolph (Miquelet, Original – Steinschloss-Muskete, 50m stehend) an der Seite von Markus Wörnle und Raimund Zellner (274 Ringe, knapp hinter Frankreich mit 275 Ringen).
Reiner Holla: Zeigte sich in bester Titellaune und durfte gleich zweimal über Gold jubeln. In der Disziplin 40-Enfield (Lamarmora, Replika – Militär-Perkussionsgewehr, 50m stehend) holte er zusammen mit Michael Sturm und Ute Gretz mit 279 Ringen Gold vor der Slowakei (279 Ringe) und Österreich (278 Ringe). In gleicher Besetzung siegte das Trio auch in der Wertung 32-Magenta (Minié, Replika – Militär-Perkussionsgewehr, 100m liegend) mit souveränen 279 Ringen vor Gastgeber Österreich (273 Ringe) und Polen (246 Ringe).
Thomas Klaner: Trug ebenfalls eine Goldmedaille bei: In der Disziplin 42-Kossuth (Pennsylvania, Replika – Steinschlossgewehr, 50m stehend) setzte er sich gemeinsam mit Kilian Fichtl und Andreas Wimmer durch. Mit hervorragenden 287 Ringen distanzierten sie die Konkurrenz aus Frankreich (278 Ringe) und der Schweiz (275 Ringe) deutlich.
Norbert Neumann: Erkämpfte sich Silber im Teamwettbewerb 10-Pauly (Minié, Original – Militär-Perkussionsgewehr, 100m liegend) mit Andreas Wimmer und Raimund Michael Zellner. Mit 266 Ringen musste sich das Team nur den siegreichen Franzosen (270 Ringe) geschlagen geben.
Silber im Prestigeduell um den Grand Prix de Versailles
Ein besonderes Highlight der Weltmeisterschaft bildete die Entscheidung im Grand Prix de Versailles. In diesem prestigeträchtigen Mannschaftswettbewerb treten jeweils sechs Schützen pro Nation an – drei Schützen in der Miquelet-Wertung (Steinschloss-Muskete, 50m stehend) und drei Schützen in der Minié-Wertung (Militär-Perkussionsgewehr, 100m liegend).
Hier schickte der DSB mit Günter Kunz und Norbert Neumann gleich zwei Hessen ins Rennen. Gemeinsam mit Markus Wörnle, Andreas Wimmer und Raimund Zellner (der in beiden Disziplinen antrat) lieferten sie sich einen dramatischen Kampf an der Spitze. Mit insgesamt 540 Ringen sicherten sie sich die Silbermedaille und lagen am Ende nur fünf Ringe hinter dem Weltmeisterteam aus Frankreich. Bronze ging an die Schweiz (508 Ringe).
Einzigartiger Teamgeist und kompetente Betreuung
Für Teamchef Leonhard Brader war das Gesamtergebnis ein voller Erfolg. Das Wichtigste für ihn: „Es haben alle Teilnehmer mindestens eine Medaille im Gepäck, da alle gemeldeten Mannschaften einen Platz auf dem Stockerl erreicht haben.“
Als Hauptgrund für die außerordentliche Medaillenflut hob Brader das hervorragende Miteinander hervor: „Was besonders zu beobachten war: Es herrschte ein einzigartiger Teamgeist mit enormer gegenseitiger Unterstützung.“ Auch von äußeren Einflüssen ließ sich die Truppe nicht aus der Ruhe bringen: „Hitze, Staub und zur Abwechslung auch ein paar Regentropfen konnte unsere Mannschaft toll wegstecken.“
Nicht zuletzt dankte Brader den Betreuern für ihren unermüdlichen Einsatz vor Ort: „Durch Walter Massing am Langwaffenstand und Matthias Dreisbach am Kurzwaffenstand hatte das Team Betreuer mit hoher Kompetenz und großem Engagement.“
Der Hessische Schützenverband gratuliert seinen Schützen Günter Kunz, Reiner Holla, Norbert Neumann und Thomas Klaner sowie Betreuer Walter Massing und dem gesamten DSB-Team herzlich zu diesen beeindruckenden Erfolgen in Eisenstadt!