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Achtmal Edelmetall: Hessens Schützinnen und Schützen überzeugen bei der DM Target Sprint

  13.08.2026    HSV DSB
Vom 7. bis 9. August war der Schützenverein Sandkrug im niedersächsischen Landkreis Oldenburg Gastgeber der Deutschen Meisterschaften im Target Sprint. Bei sommerlichen bis hochsommerlichen Temperaturen und durchweg sonnigem, trockenem Wetter lieferten sich die Athletinnen und Athleten auf der 400-Meter-Strecke spannende Rennen. Erst am Abend des zweiten Wettkampftages zogen erste Wolken auf. Mit dabei war eine schlagkräftige Delegation des Hessischen Schützenverbandes, die über nahezu alle Altersklassen hinweg für positive Ergebnisse sorgte. Am Ende durfte man sich sogar über einen Mannschaftstitel freuen.

SV 1874 Laubach als tragende Säule

Das hessische Aufgebot wurde maßgeblich vom SV 1874 Laubach getragen, der mit neun Starterinnen und Startern quer durch alle Altersklassen – von der Schülerklasse bis zu den Herren III – die mit Abstand größte Gruppe stellte. Ergänzt wurde die Mannschaft durch Valentin Hunjadi (SSV Fuldabrück) und Marvin Güttler (SV Mademühlen e. V.), die beide in der Altersklasse Herren I an den Start gingen.

Höhepunkt am Samstag: Bronze für Andreas Tempelfeld

Die beste hessische Einzelleistung der Titelkämpfe gelang Andreas Tempelfeld (SV 1874 Laubach) bei den Herren III. Nach Platz 7 im Qualifikationslauf (7:46,13 Minuten) steigerte sich der Laubacher im Finale deutlich und lief in 6:20,87 Minuten auf den dritten Platz. Er lag damit nur 10,77 Sekunden hinter Sieger Markus Furtner (Vorwaldschützen Renholding). Damit sicherte sich Tempelfeld die Bronzemedaille.

Auch Valentin Hunjadi bestätigte bei den Herren I seine Form: Über Platz 9 in der Qualifikation (5:42,89 Minuten) zog er ins Finale ein und verbesserte sich dort auf Rang 7 (5:30,01 Minuten). Sein Teamkollege bei den Herren I, Marvin Güttler, kam in der Qualifikation auf Platz 16 (6:46,94 Minuten) und verpasste den Sprung unter die besten Zehn und damit den Finaleinzug knapp.

Starkes Duo bei den Juniorinnen

Auch im Nachwuchsbereich machte der Name Tempelfeld von sich reden: Regine Tempelfeld (SV 1874 Laubach) qualifizierte sich bei den Juniorinnen als Achte (6:50,46 Minuten) für das Finale und lief dort in 5:59,40 Minuten auf Platz 5. Noch enger war es für ihre Vereinskameradin Ylenia Haedicke: In der Qualifikation fehlten ihr nur 6,30 Sekunden zum Sieg – Platz 4 in 6:35,89 Minuten bedeutete den sicheren Finaleinzug. Im Endlauf wurde sie Siebte (6:30,33 Minuten).

Nachwuchs mit couragierten Auftritten

In den jüngeren Altersklassen, in denen ohne separates Finale allein die Summe der beiden Wertungsläufe zählte, zeigte der hessische Nachwuchs bemerkenswerte Leistungen. Lina Gademann (SV 1874 Laubach) belegte bei den Schülerinnen mit 13:39,36 Minuten den zweiten Platz. Bei den Jugend-Läuferinnen sicherten sich Sophie Wink (13:46,63 Minuten) und Beeke Wink (14:27,07 Minuten), beide ebenfalls vom SV 1874 Laubach, die Ränge zwei und drei. Bei den Schülern kam Conrad Erasmus Janz auf Platz 6 (17:42,40 Minuten).

Höhepunkt des Wochenendes: Deutscher Meistertitel für Team Hessen II

Der emotionale Gipfelpunkt für den Hessischen Schützenverband ereignete sich am Sonntag im Mannschaftswettbewerb. Im Mixed Team der Jugend (3 x 3 x 400 m) setzte sich das Team Hessen II mit Sophie Wink, Beeke Wink und Julian Grundler in 18:55,24 Minuten souverän gegen das Team des Nordwestdeutschen Schützenbundes (20:14,68 Minuten, +1:19,44 Minuten) durch und holte den Deutschen Meistertitel in dieser Disziplin nach Hessen.

Auch in den weiteren Mannschaftsformaten des Sonntags mischte Hessen mehrfach vorne mit:

  • Schüler, Single Mixed (5 x 400 m): Team Hessen I (Lina Gademann/Conrad Erasmus Janz) lief in 12:12,47 Minuten auf Platz 2 hinter Bayern 1.
  • Jugend, Single Mixed (5 x 400 m): Team Hessen III (Sophie Wink/Julian Grundler) wurde in 9:59,27 Minuten Zweiter hinter Württemberg.
  • Damen I / Herren I, Mixed Team (3 x 3 x 400 m): Team Hessen III (Regine Tempelfeld, Marvin Güttler, Valentin Hunjadi) erlief sich in 17:58,36 Minuten den dritten Platz.
  • Damen I/ Herren I, Single Mixed (5 x 400 m): Team Hessen IV (Regine Tempelfeld/Valentin Hunjadi) wurde Fünfter (9:44,70 Minuten), Team Hessen V (Ylenia Haedicke/Marvin Güttler) belegte Rang 8 (10:53,55 Minuten).

Positive Bilanz zum Abschluss

Mit einer Gold-, vier Silber und drei Bronzemedaillen sowie einer ganzen Reihe weiterer Top-Platzierungen quer durch alle Altersklassen reist der Hessische Schützenverband mit einer rundum positiven Bilanz aus Hatten-Sandkrug ab. Wieder einmal stellte der SV 1874 Laubach nahezu im Alleingang das Rückgrat der hessischen Delegation. Vom Schüler- bis zum Seniorenbereich unterstreicht der Verein damit einmal mehr die Breite seiner Arbeit im Target Sprint und Sommerbiathlon.

Auch der Bundesreferent für Target Sprint und Sommerbiathlon, Ralf Jaep, zog ein rundum positives Fazit dieser Titelkämpfe und sparte nicht mit Lob für Sportler und Organisatoren: „Was wir hier in Hatten erlebt haben, war Werbung für den Target Sprint auf absolutem Spitzenniveau. Trotz der extremen Hitze haben die Athletinnen und Athleten bis zur letzten Sekunde alles gegeben und fantastischen Sport geboten. Ein ganz großes Dankeschön geht an den SV Sandkrug. Die Bedingungen vor Ort waren absolut professionell und die innovative TV-Übertragung mit Drohnen hat Maßstäbe für die Zukunft unserer Sportart gesetzt. Diese Meisterschaft hat gezeigt, wie viel Potenzial und Begeisterung im Target Sprint steckt!“

➡️ Alle Ergebnisse der Deutschen Meisterschaften 2026 Target Sprint gibt es hier!

Lutz Berger

Achtmal Edelmetall: Hessens Schützinnen und Schützen überzeugen bei der DM Target Sprint

  13.08.2026    HSV DSB
Vom 7. bis 9. August war der Schützenverein Sandkrug im niedersächsischen Landkreis Oldenburg Gastgeber der Deutschen Meisterschaften im Target Sprint. Bei sommerlichen bis hochsommerlichen Temperaturen und durchweg sonnigem, trockenem Wetter lieferten sich die Athletinnen und Athleten auf der 400-Meter-Strecke spannende Rennen. Erst am Abend des zweiten Wettkampftages zogen erste Wolken auf. Mit dabei war eine schlagkräftige Delegation des Hessischen Schützenverbandes, die über nahezu alle Altersklassen hinweg für positive Ergebnisse sorgte. Am Ende durfte man sich sogar über einen Mannschaftstitel freuen.

SV 1874 Laubach als tragende Säule

Das hessische Aufgebot wurde maßgeblich vom SV 1874 Laubach getragen, der mit neun Starterinnen und Startern quer durch alle Altersklassen – von der Schülerklasse bis zu den Herren III – die mit Abstand größte Gruppe stellte. Ergänzt wurde die Mannschaft durch Valentin Hunjadi (SSV Fuldabrück) und Marvin Güttler (SV Mademühlen e. V.), die beide in der Altersklasse Herren I an den Start gingen.

Höhepunkt am Samstag: Bronze für Andreas Tempelfeld

Die beste hessische Einzelleistung der Titelkämpfe gelang Andreas Tempelfeld (SV 1874 Laubach) bei den Herren III. Nach Platz 7 im Qualifikationslauf (7:46,13 Minuten) steigerte sich der Laubacher im Finale deutlich und lief in 6:20,87 Minuten auf den dritten Platz. Er lag damit nur 10,77 Sekunden hinter Sieger Markus Furtner (Vorwaldschützen Renholding). Damit sicherte sich Tempelfeld die Bronzemedaille.

Auch Valentin Hunjadi bestätigte bei den Herren I seine Form: Über Platz 9 in der Qualifikation (5:42,89 Minuten) zog er ins Finale ein und verbesserte sich dort auf Rang 7 (5:30,01 Minuten). Sein Teamkollege bei den Herren I, Marvin Güttler, kam in der Qualifikation auf Platz 16 (6:46,94 Minuten) und verpasste den Sprung unter die besten Zehn und damit den Finaleinzug knapp.

Starkes Duo bei den Juniorinnen

Auch im Nachwuchsbereich machte der Name Tempelfeld von sich reden: Regine Tempelfeld (SV 1874 Laubach) qualifizierte sich bei den Juniorinnen als Achte (6:50,46 Minuten) für das Finale und lief dort in 5:59,40 Minuten auf Platz 5. Noch enger war es für ihre Vereinskameradin Ylenia Haedicke: In der Qualifikation fehlten ihr nur 6,30 Sekunden zum Sieg – Platz 4 in 6:35,89 Minuten bedeutete den sicheren Finaleinzug. Im Endlauf wurde sie Siebte (6:30,33 Minuten).

Nachwuchs mit couragierten Auftritten

In den jüngeren Altersklassen, in denen ohne separates Finale allein die Summe der beiden Wertungsläufe zählte, zeigte der hessische Nachwuchs bemerkenswerte Leistungen. Lina Gademann (SV 1874 Laubach) belegte bei den Schülerinnen mit 13:39,36 Minuten den zweiten Platz. Bei den Jugend-Läuferinnen sicherten sich Sophie Wink (13:46,63 Minuten) und Beeke Wink (14:27,07 Minuten), beide ebenfalls vom SV 1874 Laubach, die Ränge zwei und drei. Bei den Schülern kam Conrad Erasmus Janz auf Platz 6 (17:42,40 Minuten).

Höhepunkt des Wochenendes: Deutscher Meistertitel für Team Hessen II

Der emotionale Gipfelpunkt für den Hessischen Schützenverband ereignete sich am Sonntag im Mannschaftswettbewerb. Im Mixed Team der Jugend (3 x 3 x 400 m) setzte sich das Team Hessen II mit Sophie Wink, Beeke Wink und Julian Grundler in 18:55,24 Minuten souverän gegen das Team des Nordwestdeutschen Schützenbundes (20:14,68 Minuten, +1:19,44 Minuten) durch und holte den Deutschen Meistertitel in dieser Disziplin nach Hessen.

Auch in den weiteren Mannschaftsformaten des Sonntags mischte Hessen mehrfach vorne mit:

  • Schüler, Single Mixed (5 x 400 m): Team Hessen I (Lina Gademann/Conrad Erasmus Janz) lief in 12:12,47 Minuten auf Platz 2 hinter Bayern 1.
  • Jugend, Single Mixed (5 x 400 m): Team Hessen III (Sophie Wink/Julian Grundler) wurde in 9:59,27 Minuten Zweiter hinter Württemberg.
  • Damen I / Herren I, Mixed Team (3 x 3 x 400 m): Team Hessen III (Regine Tempelfeld, Marvin Güttler, Valentin Hunjadi) erlief sich in 17:58,36 Minuten den dritten Platz.
  • Damen I/ Herren I, Single Mixed (5 x 400 m): Team Hessen IV (Regine Tempelfeld/Valentin Hunjadi) wurde Fünfter (9:44,70 Minuten), Team Hessen V (Ylenia Haedicke/Marvin Güttler) belegte Rang 8 (10:53,55 Minuten).

Positive Bilanz zum Abschluss

Mit einer Gold-, vier Silber und drei Bronzemedaillen sowie einer ganzen Reihe weiterer Top-Platzierungen quer durch alle Altersklassen reist der Hessische Schützenverband mit einer rundum positiven Bilanz aus Hatten-Sandkrug ab. Wieder einmal stellte der SV 1874 Laubach nahezu im Alleingang das Rückgrat der hessischen Delegation. Vom Schüler- bis zum Seniorenbereich unterstreicht der Verein damit einmal mehr die Breite seiner Arbeit im Target Sprint und Sommerbiathlon.

Auch der Bundesreferent für Target Sprint und Sommerbiathlon, Ralf Jaep, zog ein rundum positives Fazit dieser Titelkämpfe und sparte nicht mit Lob für Sportler und Organisatoren: „Was wir hier in Hatten erlebt haben, war Werbung für den Target Sprint auf absolutem Spitzenniveau. Trotz der extremen Hitze haben die Athletinnen und Athleten bis zur letzten Sekunde alles gegeben und fantastischen Sport geboten. Ein ganz großes Dankeschön geht an den SV Sandkrug. Die Bedingungen vor Ort waren absolut professionell und die innovative TV-Übertragung mit Drohnen hat Maßstäbe für die Zukunft unserer Sportart gesetzt. Diese Meisterschaft hat gezeigt, wie viel Potenzial und Begeisterung im Target Sprint steckt!“

➡️ Alle Ergebnisse der Deutschen Meisterschaften 2026 Target Sprint gibt es hier!

Lutz Berger

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