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Goldener Triumph in Fernost: Oliver Geis krönt sich zum Weltcup-Sieger in Hangzhou
Der Wettbewerb mit der Schnellfeuerpistole entwickelte sich aus deutscher Sicht schon in der Qualifikation zu einer eindrucksvollen Machtdemonstration. Gleich drei DSB-Schützen schafften den Einzug ins Finale der besten Acht: Oliver Geis und Florian Peter vom Hessischen Schützenverband führten das Feld mit jeweils 584 Ringen an, dicht gefolgt von Emanuel Müller mit 583 Ringen. Während sich Florian Peter in der Finalrunde schließlich mit dem fünften Platz begnügen musste, entbrannte an der Spitze ein hochdramatischer Kampf um die Medaillen. Nach 35 Finalschüssen lagen Emanuel Müller und der chinesische Lokalmatador Shiyu He mit jeweils 27 Treffern gleichauf, ehe sich Müller im anschließenden Stechen nervenstark durchsetzte und Bronze für den Chinesen besiegelte.
Zu diesem Zeitpunkt agierte Oliver Geis an der Spitze bereits in einer eigenen Liga. Mit vier Treffern Vorsprung ging der Hesse in die letzte Serie, behielt die Nerven, traf vier weitere Male und schraubte sein Gesamtergebnis auf 35 Treffer. Damit sicherte er sich nicht nur souverän die Goldmedaille, sondern stellte auch den erst im Mai beim Weltcup in München aufgestellten Finalrekord des Chinesen Lianbofan Su ein. Für Geis war es nach zahlreichen internationalen Podestplätzen der zweite Weltcup-Einzelsieg seiner langen Karriere – elf Jahre nach seinem Premierenerfolg im US-amerikanischen Fort Benning. Dementsprechend glücklich zeigte sich der Sieger im Anschluss: „Ich bin sehr glücklich, meine zweite Goldmedaille im Weltcup gewonnen zu haben. Ich hatte in der dritten Serie ein paar kleine Fehler und konnte diese in der Folge abstellen. Es ist natürlich schön, den Weltrekord wieder innezuhaben, EM-Gold hat mir viel Selbstvertrauen gegeben. Ich bin wieder zurück, und wir sind auf einem guten Weg in Richtung LA 2028.“ Auch der zweitplatzierte Müller zog ein rundum positives Fazit: „Wir haben einen phantastischen Job gemacht und haben ein starkes Team. Ich bin stolz auf das Ergebnis heute.“
In den übrigen Pistolenwettbewerben reichte es hingegen nicht für den Sprung auf das Podest. Im Luftpistolen-Einzel belegte Christian Reitz mit 582 Ringen als bester deutscher Schütze den 14. Rang. Im Mixed-Team-Wettbewerb mit der Luftpistole verpassten Doreen Vennekamp und Christian Reitz die Finalrunden und landeten mit 577 Ringen auf dem zehnten Platz. Die deutschen Luftpistolen-Schützinnen kamen nicht über hintere Ränge hinaus: Sarah Tauermann und die Hessin Svenja Berge belegten mit jeweils 566 Ringen die Plätze 56 und 59, gefolgt von Michelle Skeries auf Rang 60 (565 Ringe). Auch mit der Sportpistole gab es keine vorderen Platzierungen: Tauermann kam mit 567 Ringen auf Platz 55, Skeries mit 563 Ringen auf Platz 57 und Berge reihte sich mit 557 Ringen auf dem 63. Platz ein.
Für die hessischen Gewehrschützinnen war der Auftritt in Hangzhou vor allem von wertvollen Erfahrungen auf internationalem Parkett geprägt. Im Kleinkaliber-Dreistellungskampf bedeutete die Eliminationsrunde für Katrin Grabowski bei ihrer Weltcup-Premiere ein frühes Aus, nachdem eine 84er-Auftaktserie im Kniendanschlag trotz anschließender Steigerung nicht mehr aufzuholen war. In der eigentlichen Qualifikation konnte das deutsche Team nicht in den Kampf um die Medaillen eingreifen: Hannah Wehren wurde als beste DSB-Schützin mit 586 Ringen 18., während Katharina Mentzel, die ebenfalls ihren ersten Weltcup bestritt, mit 582 Ringen auf Platz 32 die beste hessische Platzierung verzeichnete.
Im Luftgewehr-Wettbewerb blieb der Einzug ins Finale für die DSB-Damen ebenso außer Reichweite. Katrin Grabowski, die hier außerhalb der eigentlichen Wertung und nur um Ranglistenpunkte mit schoss, zeigte hier eine starke Reaktion auf den Dämpfer im Dreistellungskampf und erzielte 627,5 Ringe, was Rang 31 bedeutete. Lea Ruppel beendete den Wettkampf mit 625,4 Ringen auf Platz 46, während Katharina Mentzel mit 619,6 Zählern auf dem 68. Platz landete.
Goldener Triumph in Fernost: Oliver Geis krönt sich zum Weltcup-Sieger in Hangzhou
Der Wettbewerb mit der Schnellfeuerpistole entwickelte sich aus deutscher Sicht schon in der Qualifikation zu einer eindrucksvollen Machtdemonstration. Gleich drei DSB-Schützen schafften den Einzug ins Finale der besten Acht: Oliver Geis und Florian Peter vom Hessischen Schützenverband führten das Feld mit jeweils 584 Ringen an, dicht gefolgt von Emanuel Müller mit 583 Ringen. Während sich Florian Peter in der Finalrunde schließlich mit dem fünften Platz begnügen musste, entbrannte an der Spitze ein hochdramatischer Kampf um die Medaillen. Nach 35 Finalschüssen lagen Emanuel Müller und der chinesische Lokalmatador Shiyu He mit jeweils 27 Treffern gleichauf, ehe sich Müller im anschließenden Stechen nervenstark durchsetzte und Bronze für den Chinesen besiegelte.
Zu diesem Zeitpunkt agierte Oliver Geis an der Spitze bereits in einer eigenen Liga. Mit vier Treffern Vorsprung ging der Hesse in die letzte Serie, behielt die Nerven, traf vier weitere Male und schraubte sein Gesamtergebnis auf 35 Treffer. Damit sicherte er sich nicht nur souverän die Goldmedaille, sondern stellte auch den erst im Mai beim Weltcup in München aufgestellten Finalrekord des Chinesen Lianbofan Su ein. Für Geis war es nach zahlreichen internationalen Podestplätzen der zweite Weltcup-Einzelsieg seiner langen Karriere – elf Jahre nach seinem Premierenerfolg im US-amerikanischen Fort Benning. Dementsprechend glücklich zeigte sich der Sieger im Anschluss: „Ich bin sehr glücklich, meine zweite Goldmedaille im Weltcup gewonnen zu haben. Ich hatte in der dritten Serie ein paar kleine Fehler und konnte diese in der Folge abstellen. Es ist natürlich schön, den Weltrekord wieder innezuhaben, EM-Gold hat mir viel Selbstvertrauen gegeben. Ich bin wieder zurück, und wir sind auf einem guten Weg in Richtung LA 2028.“ Auch der zweitplatzierte Müller zog ein rundum positives Fazit: „Wir haben einen phantastischen Job gemacht und haben ein starkes Team. Ich bin stolz auf das Ergebnis heute.“
In den übrigen Pistolenwettbewerben reichte es hingegen nicht für den Sprung auf das Podest. Im Luftpistolen-Einzel belegte Christian Reitz mit 582 Ringen als bester deutscher Schütze den 14. Rang. Im Mixed-Team-Wettbewerb mit der Luftpistole verpassten Doreen Vennekamp und Christian Reitz die Finalrunden und landeten mit 577 Ringen auf dem zehnten Platz. Die deutschen Luftpistolen-Schützinnen kamen nicht über hintere Ränge hinaus: Sarah Tauermann und die Hessin Svenja Berge belegten mit jeweils 566 Ringen die Plätze 56 und 59, gefolgt von Michelle Skeries auf Rang 60 (565 Ringe). Auch mit der Sportpistole gab es keine vorderen Platzierungen: Tauermann kam mit 567 Ringen auf Platz 55, Skeries mit 563 Ringen auf Platz 57 und Berge reihte sich mit 557 Ringen auf dem 63. Platz ein.
Für die hessischen Gewehrschützinnen war der Auftritt in Hangzhou vor allem von wertvollen Erfahrungen auf internationalem Parkett geprägt. Im Kleinkaliber-Dreistellungskampf bedeutete die Eliminationsrunde für Katrin Grabowski bei ihrer Weltcup-Premiere ein frühes Aus, nachdem eine 84er-Auftaktserie im Kniendanschlag trotz anschließender Steigerung nicht mehr aufzuholen war. In der eigentlichen Qualifikation konnte das deutsche Team nicht in den Kampf um die Medaillen eingreifen: Hannah Wehren wurde als beste DSB-Schützin mit 586 Ringen 18., während Katharina Mentzel, die ebenfalls ihren ersten Weltcup bestritt, mit 582 Ringen auf Platz 32 die beste hessische Platzierung verzeichnete.
Im Luftgewehr-Wettbewerb blieb der Einzug ins Finale für die DSB-Damen ebenso außer Reichweite. Katrin Grabowski, die hier außerhalb der eigentlichen Wertung und nur um Ranglistenpunkte mit schoss, zeigte hier eine starke Reaktion auf den Dämpfer im Dreistellungskampf und erzielte 627,5 Ringe, was Rang 31 bedeutete. Lea Ruppel beendete den Wettkampf mit 625,4 Ringen auf Platz 46, während Katharina Mentzel mit 619,6 Zählern auf dem 68. Platz landete.