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Großer Bahnhof für den Nachwuchs: Jonas Schneider gewinnt den Förderpreis der Schützenjugend

  14.07.2026    HSJ Verband HSV Vereinsinfos
Strahlende Gesichter, hochsommerliche Temperaturen und mittendrin die Stars von morgen: Im Rahmen der Hessischen Meisterschaften Bogen im Freien in Mittenaar-Ballersbach wurde am vergangenen Samstag (11. Juli 2026) der zweite Förderpreis der Hessischen Schützenjugend feierlich übergeben. Ein perfekter Rahmen, denn zeitgleich traten an diesem Tag auch die Nachwuchsbogenschützen der Schülerklassen an – genau die Zielgruppe, die mit diesem besonderen Preis gezielt unterstützt werden soll.

Die Resonanz im Vorfeld war enorm: Insgesamt gingen 24 Bewerbungen aus 14 Vereinen bei der Jury ein. Zugelassen waren pro Verein maximal zwei Nominierungen für Jugendliche bis einschließlich 16 Jahre. Am Ende durften sich sechs Nachwuchstalente über eine Auszeichnung freuen.

Der begehrte erste Preis – ein Gutschein für hochwertiges Bogenmaterial im Wert von 300 Euro – ging an den 12-jährigen Jonas Schneider vom 1. BSC Gießen. Die Plätze zwei bis sechs wurden mit prall gefüllten Überraschungspaketen der Hessischen Schützenjugend belohnt. Diese Auszeichnungen gingen an talentierte Nachwuchsschützen aus Frankfurt, Eberstadt, Heinebach, Hohensolms und Köppern.

Vom selbstgebastelten Bogen zum Bezirkskader: Der Sieger Jonas Schneider

Wer mit Jonas Schneider spricht, merkt schnell: Hier brennt jemand für seinen Sport. Schon als kleines Kind faszinierte ihn das Bogenschießen so sehr, dass er sich eigene Bögen bastelte. Während der Corona-Pandemie nutzte er leere Parkplätze für erste Trainingseinheiten, und bei Besuchen von Mittelalterfesten mit seiner Familie gab es für ihn stets nur ein Ziel: den Bogenschießstand.

„Alles andere dort hat mich nicht interessiert, was meine Eltern nicht immer gut fanden“, erinnert sich der 12-Jährige schmunzelnd.

Seit 2023 trainiert Jonas nun systematisch im Verein und hat es bereits in den Bezirkskader geschafft. Am Bogenschießen fasziniert ihn vor allem die nötige Ruhe und die extreme Konzentration. Fähigkeiten, von denen er nicht nur auf der Schießlinie profitiert: Der Fokus, den er im Training lernt, hilft ihm auch im Schulalltag enorm.

Den Hauptpreis kann der Gießener Nachwuchsathlet perfekt gebrauchen: Da er mittlerweile aus der Kindergröße herausgewachsen ist und Ausrüstung in Erwachsenengröße benötigt, wird er den 300-Euro-Gutschein für ein neues Bogen-Mittelstück einlösen. Die Wurfarme leiht er sich vorerst noch aus, damit diese flexibel mit seiner weiteren Kraftentwicklung mitwachsen können.

Hochkarätige Jury hatte die Qual der Wahl

Dass die Entscheidung alles andere als leicht war, betonte Stefan Rinke, Jugendleiter des Hessischen Schützenverbandes und „Chef“ der Hessischen Schützenjugend, bei der Übergabe: „Wir haben uns mit der Vergabe der Preise sehr schwergetan. Wir hatten 24 super Bewerbungen und haben in der Jury lange diskutiert. Es war eine wirklich knappe Kiste.“

Die Bedeutung des Förderpreises unterstreicht auch die hochkarätige Besetzung der Jury. Neben Stefan Rinke und dem Jugendvorstand gehörten ihr HSV-Präsidentin Tanja Frank, Landessportleiter Otmar Martin sowie Bogenreferent Olaf Schwegler an. Sie alle zeigten sich begeistert vom Engagement und dem Niveau des hessischen Schützennachwuchses.

Ausblick: Die dritte Runde steht vor der Tür

Für alle Vereine, die dieses Mal leer ausgingen oder die Bewerbungsfrist verpasst haben, gibt es gute Nachrichten: In Kürze ist bereits die dritte Runde des Förderpreises geplant. Anlässlich des anstehenden 75-jährigen Bestehens des Hessischen Schützenverbandes wird die Hessische Schützenjugend erneut eine Förderrunde ausschreiben, um den Nachwuchs im Verband gezielt zu stärken. Details zur Ausschreibung und Bewerbung folgen in Kürze hier auf der Website.

Lutz Berger

Großer Bahnhof für den Nachwuchs: Jonas Schneider gewinnt den Förderpreis der Schützenjugend

  14.07.2026    HSJ Verband HSV Vereinsinfos
Strahlende Gesichter, hochsommerliche Temperaturen und mittendrin die Stars von morgen: Im Rahmen der Hessischen Meisterschaften Bogen im Freien in Mittenaar-Ballersbach wurde am vergangenen Samstag (11. Juli 2026) der zweite Förderpreis der Hessischen Schützenjugend feierlich übergeben. Ein perfekter Rahmen, denn zeitgleich traten an diesem Tag auch die Nachwuchsbogenschützen der Schülerklassen an – genau die Zielgruppe, die mit diesem besonderen Preis gezielt unterstützt werden soll.

Die Resonanz im Vorfeld war enorm: Insgesamt gingen 24 Bewerbungen aus 14 Vereinen bei der Jury ein. Zugelassen waren pro Verein maximal zwei Nominierungen für Jugendliche bis einschließlich 16 Jahre. Am Ende durften sich sechs Nachwuchstalente über eine Auszeichnung freuen.

Der begehrte erste Preis – ein Gutschein für hochwertiges Bogenmaterial im Wert von 300 Euro – ging an den 12-jährigen Jonas Schneider vom 1. BSC Gießen. Die Plätze zwei bis sechs wurden mit prall gefüllten Überraschungspaketen der Hessischen Schützenjugend belohnt. Diese Auszeichnungen gingen an talentierte Nachwuchsschützen aus Frankfurt, Eberstadt, Heinebach, Hohensolms und Köppern.

Vom selbstgebastelten Bogen zum Bezirkskader: Der Sieger Jonas Schneider

Wer mit Jonas Schneider spricht, merkt schnell: Hier brennt jemand für seinen Sport. Schon als kleines Kind faszinierte ihn das Bogenschießen so sehr, dass er sich eigene Bögen bastelte. Während der Corona-Pandemie nutzte er leere Parkplätze für erste Trainingseinheiten, und bei Besuchen von Mittelalterfesten mit seiner Familie gab es für ihn stets nur ein Ziel: den Bogenschießstand.

„Alles andere dort hat mich nicht interessiert, was meine Eltern nicht immer gut fanden“, erinnert sich der 12-Jährige schmunzelnd.

Seit 2023 trainiert Jonas nun systematisch im Verein und hat es bereits in den Bezirkskader geschafft. Am Bogenschießen fasziniert ihn vor allem die nötige Ruhe und die extreme Konzentration. Fähigkeiten, von denen er nicht nur auf der Schießlinie profitiert: Der Fokus, den er im Training lernt, hilft ihm auch im Schulalltag enorm.

Den Hauptpreis kann der Gießener Nachwuchsathlet perfekt gebrauchen: Da er mittlerweile aus der Kindergröße herausgewachsen ist und Ausrüstung in Erwachsenengröße benötigt, wird er den 300-Euro-Gutschein für ein neues Bogen-Mittelstück einlösen. Die Wurfarme leiht er sich vorerst noch aus, damit diese flexibel mit seiner weiteren Kraftentwicklung mitwachsen können.

Hochkarätige Jury hatte die Qual der Wahl

Dass die Entscheidung alles andere als leicht war, betonte Stefan Rinke, Jugendleiter des Hessischen Schützenverbandes und „Chef“ der Hessischen Schützenjugend, bei der Übergabe: „Wir haben uns mit der Vergabe der Preise sehr schwergetan. Wir hatten 24 super Bewerbungen und haben in der Jury lange diskutiert. Es war eine wirklich knappe Kiste.“

Die Bedeutung des Förderpreises unterstreicht auch die hochkarätige Besetzung der Jury. Neben Stefan Rinke und dem Jugendvorstand gehörten ihr HSV-Präsidentin Tanja Frank, Landessportleiter Otmar Martin sowie Bogenreferent Olaf Schwegler an. Sie alle zeigten sich begeistert vom Engagement und dem Niveau des hessischen Schützennachwuchses.

Ausblick: Die dritte Runde steht vor der Tür

Für alle Vereine, die dieses Mal leer ausgingen oder die Bewerbungsfrist verpasst haben, gibt es gute Nachrichten: In Kürze ist bereits die dritte Runde des Förderpreises geplant. Anlässlich des anstehenden 75-jährigen Bestehens des Hessischen Schützenverbandes wird die Hessische Schützenjugend erneut eine Förderrunde ausschreiben, um den Nachwuchs im Verband gezielt zu stärken. Details zur Ausschreibung und Bewerbung folgen in Kürze hier auf der Website.

Lutz Berger

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