Aktuelles
Hessens Schützennachwuchs glänzt beim Endkampf in Suhl: Neun Medaillen bei der RWS-Jugendverbandsrunde 2026
Ein Kräftemessen auf höchstem Niveau
Für das Hessische Team diente die dreitägige Großveranstaltung nicht nur als klassischer Leistungsvergleich, sondern zugleich als ideale Generalprobe für die bevorstehenden Deutschen Meisterschaften. Die Jugendverbandsrunde gilt seit jeher als zentrales Schaufenster für Kaderschützen und wichtige Sichtungsplattform auf dem Weg zu internationalen Aufgaben. Umso erfreulicher war der starke Auftritt der hessischen Vertretung, die sich mit großem Nervenkostüm in den Spitzenfeldern behaupten konnte.
Pistolenschützen laufen zur Höchstform auf: Medaillen im Präzisions- und Schnellfeuerbereich
Einen sehr guten Eindruck hinterließ das hessische Pistolen-Aufgebot. In der Mannschaftswertung der Jugend/Junioren mit der Luftpistole verpasste das Quartett Mia Klaproth (379 Ringe), Paul Leonard Piesche (376 Ringe), Timon Schneider (371 Ringe) und Jule Kratz (354 Ringe) mit exzellenten 1480 Ringen den Sieg gegen Brandenburg (1482 Ringe) nur um einen Wimpernschlag von zwei Ringen und sicherten sich hochverdient die Silbermedaille.
Auch in den Einzelwertungen sorgten die hessischen Talente für Spannung: In der Jugendklasse feierte Mia Klaproth mit herausragenden 379 Ringen die Vizemeisterschaft. Sie erzielte das exakt gleiche Ergebnis wie der Sieger Lukas Lieb aus Thüringen und musste sich lediglich aufgrund der um einen Ring schlechteren Abschlussserie geschlagen geben. Direkt neben ihr auf dem Siegerpodest durfte Paul Leonard Piesche strahlen: Mit starken 376 Ringen sicherte er sich die Bronzemedaille. Bei den Junioren 2 setzte Timon Schneider ein weiteres Glanzlicht und holte bei starker Konkurrenz mit 371 Ringen die Silbermedaille.
Mit der Sportpistole knüpfte das hessische Team nahtlos an diese Erfolge an. Das Mannschafts-Quartett bestehend aus Jule Kratz, Nico Ian Hilk, Mia Klaproth und Salome Coursiere erzielte 2160 Ringe und belohnte sich mit der Bronzemedaille hinter Thüringen und Württemberg. Im Einzel der Junioren 2 glänzte Jule Kratz mit 552 Ringen und gewann Bronze, während Samira Eyrich mit 533 Ringen auf Platz sechs ebenfalls ein Top-Resultat erzielte.
Ein Highlight bot sich den Zuschauern beim dynamischen Schießen mit der Schnellfeuerpistole: In der Jugendklasse bewies Nico Ian Hilk überragende Dynamik und Treffsicherheit. Nach zwei Durchgängen standen für ihn 544 Ringe zu Buche – ein herausragendes Resultat, das ihm die Silbermedaille einbrachte.
Gewehr-Kader überzeugt mit Bronze-Rängen und starker Mannschaftsleistung
Auch die hessischen Gewehrschützinnen und -schützen zeigten in Suhl beachtliche Leistungen. Allen voran glänzte die Schüler-Mannschaft im Wettbewerb Luftgewehr 10m: Das Trio Bendik Hoßfeld (201,7 Ringe), Moritz Ringler (199,0 Ringe) und Finja Graulich (191,3 Ringe) erkämpfte mit insgesamt 592,0 Ringen den dritten Platz und durfte verdient die Bronzemedaille entgegennehmen. Bendik Hoßfeld zeigte zudem im Einzelwettbewerb der Schüler mit 201,7 Ringen eine sehr gute Leistung und schaffte als Sechster den Sprung in die Top Ten.
In der Juniorenklasse 2 glänzte Mia Heinze im Luftgewehr-Einzel: Nach Serien von 101,8, 102,8, 104,6 und 104,4 Ringen erzielte sie ein Topergebnis von 413,6 Ringen und eroberte im dicht gestaffelten Feld die Bronzemedaille. In der Jugendklasse trugen Lorena Orth (409,3 Ringe, Platz 9), Marlen Kimpel (407,4 Ringe, Platz 13) und Chloe Braun (404,0 Ringe, Platz 17) zu einem starken Mannschaftsergebnis von 1634,3 Ringen bei, das Hessen auf den vierten Platz führte.
Im anspruchsvollen Dreistellungskampf (Luftgewehr 3-Stellung Schüler) verpasste das hessische Trio Hoßfeld (578), Graulich (576) und Ringler (571) mit 1725 Ringen knapp das Podest und belegte Rang vier hinter Nordwest, Württemberg und Brandenburg.
Pechvogel des Wochenendes und sportlicher Zusammenhalt
Dass Sport nicht nur aus Siegen, sondern auch aus unvorhersehbaren Rückschlägen besteht, musste Marlen Kimpel im Wettbewerb KK-Sportgewehr 3x20 erfahren. Nach einem hervorragenden Beginn in der Kniend-Position mit 186 Ringen musste sie den Wettkampf im Liegend-Anschlag vorzeitig abbrechen. Trotz dieses bitteren Ausfalls zeigte das verbliebene Team mit Mia Heinze (568 Ringe), Lorena Orth (562 Ringe) und Chloé Braun (552 Ringe) enormen Kampfgeist. Mia Heinze verfehlte bei den Junioren 2 mit 568 Ringen auf Rang vier nur denkbar knapp das Podest, während Lorena Orth in der Jugendklasse mit 562 Ringen einen hervorragenden achten Platz belegte.
Optimismus für die Deutschen Meisterschaften
Das Bundesfinale der RWS-Jugendverbandsrunde 2026 in Suhl war für den Hessischen Schützenverband ein Erfolg. Die Schützinnen und Schützen haben nicht nur Edelmetall erkämpft, sondern vor allem wichtige Wettkampferfahrung auf einer der größten Schießsportanlagen Deutschlands gesammelt. Mit der optimalen Generalprobe im Rücken blicken die Landestrainer und Athleten nun voller Zuversicht auf die Deutschen Meisterschaften in München.
➡️ Alle Ergebnisse des Endkampf der Jugendverbandsrunde in Suhl gibt es hier!
Hessens Schützennachwuchs glänzt beim Endkampf in Suhl: Neun Medaillen bei der RWS-Jugendverbandsrunde 2026
Ein Kräftemessen auf höchstem Niveau
Für das Hessische Team diente die dreitägige Großveranstaltung nicht nur als klassischer Leistungsvergleich, sondern zugleich als ideale Generalprobe für die bevorstehenden Deutschen Meisterschaften. Die Jugendverbandsrunde gilt seit jeher als zentrales Schaufenster für Kaderschützen und wichtige Sichtungsplattform auf dem Weg zu internationalen Aufgaben. Umso erfreulicher war der starke Auftritt der hessischen Vertretung, die sich mit großem Nervenkostüm in den Spitzenfeldern behaupten konnte.
Pistolenschützen laufen zur Höchstform auf: Medaillen im Präzisions- und Schnellfeuerbereich
Einen sehr guten Eindruck hinterließ das hessische Pistolen-Aufgebot. In der Mannschaftswertung der Jugend/Junioren mit der Luftpistole verpasste das Quartett Mia Klaproth (379 Ringe), Paul Leonard Piesche (376 Ringe), Timon Schneider (371 Ringe) und Jule Kratz (354 Ringe) mit exzellenten 1480 Ringen den Sieg gegen Brandenburg (1482 Ringe) nur um einen Wimpernschlag von zwei Ringen und sicherten sich hochverdient die Silbermedaille.
Auch in den Einzelwertungen sorgten die hessischen Talente für Spannung: In der Jugendklasse feierte Mia Klaproth mit herausragenden 379 Ringen die Vizemeisterschaft. Sie erzielte das exakt gleiche Ergebnis wie der Sieger Lukas Lieb aus Thüringen und musste sich lediglich aufgrund der um einen Ring schlechteren Abschlussserie geschlagen geben. Direkt neben ihr auf dem Siegerpodest durfte Paul Leonard Piesche strahlen: Mit starken 376 Ringen sicherte er sich die Bronzemedaille. Bei den Junioren 2 setzte Timon Schneider ein weiteres Glanzlicht und holte bei starker Konkurrenz mit 371 Ringen die Silbermedaille.
Mit der Sportpistole knüpfte das hessische Team nahtlos an diese Erfolge an. Das Mannschafts-Quartett bestehend aus Jule Kratz, Nico Ian Hilk, Mia Klaproth und Salome Coursiere erzielte 2160 Ringe und belohnte sich mit der Bronzemedaille hinter Thüringen und Württemberg. Im Einzel der Junioren 2 glänzte Jule Kratz mit 552 Ringen und gewann Bronze, während Samira Eyrich mit 533 Ringen auf Platz sechs ebenfalls ein Top-Resultat erzielte.
Ein Highlight bot sich den Zuschauern beim dynamischen Schießen mit der Schnellfeuerpistole: In der Jugendklasse bewies Nico Ian Hilk überragende Dynamik und Treffsicherheit. Nach zwei Durchgängen standen für ihn 544 Ringe zu Buche – ein herausragendes Resultat, das ihm die Silbermedaille einbrachte.
Gewehr-Kader überzeugt mit Bronze-Rängen und starker Mannschaftsleistung
Auch die hessischen Gewehrschützinnen und -schützen zeigten in Suhl beachtliche Leistungen. Allen voran glänzte die Schüler-Mannschaft im Wettbewerb Luftgewehr 10m: Das Trio Bendik Hoßfeld (201,7 Ringe), Moritz Ringler (199,0 Ringe) und Finja Graulich (191,3 Ringe) erkämpfte mit insgesamt 592,0 Ringen den dritten Platz und durfte verdient die Bronzemedaille entgegennehmen. Bendik Hoßfeld zeigte zudem im Einzelwettbewerb der Schüler mit 201,7 Ringen eine sehr gute Leistung und schaffte als Sechster den Sprung in die Top Ten.
In der Juniorenklasse 2 glänzte Mia Heinze im Luftgewehr-Einzel: Nach Serien von 101,8, 102,8, 104,6 und 104,4 Ringen erzielte sie ein Topergebnis von 413,6 Ringen und eroberte im dicht gestaffelten Feld die Bronzemedaille. In der Jugendklasse trugen Lorena Orth (409,3 Ringe, Platz 9), Marlen Kimpel (407,4 Ringe, Platz 13) und Chloe Braun (404,0 Ringe, Platz 17) zu einem starken Mannschaftsergebnis von 1634,3 Ringen bei, das Hessen auf den vierten Platz führte.
Im anspruchsvollen Dreistellungskampf (Luftgewehr 3-Stellung Schüler) verpasste das hessische Trio Hoßfeld (578), Graulich (576) und Ringler (571) mit 1725 Ringen knapp das Podest und belegte Rang vier hinter Nordwest, Württemberg und Brandenburg.
Pechvogel des Wochenendes und sportlicher Zusammenhalt
Dass Sport nicht nur aus Siegen, sondern auch aus unvorhersehbaren Rückschlägen besteht, musste Marlen Kimpel im Wettbewerb KK-Sportgewehr 3x20 erfahren. Nach einem hervorragenden Beginn in der Kniend-Position mit 186 Ringen musste sie den Wettkampf im Liegend-Anschlag vorzeitig abbrechen. Trotz dieses bitteren Ausfalls zeigte das verbliebene Team mit Mia Heinze (568 Ringe), Lorena Orth (562 Ringe) und Chloé Braun (552 Ringe) enormen Kampfgeist. Mia Heinze verfehlte bei den Junioren 2 mit 568 Ringen auf Rang vier nur denkbar knapp das Podest, während Lorena Orth in der Jugendklasse mit 562 Ringen einen hervorragenden achten Platz belegte.
Optimismus für die Deutschen Meisterschaften
Das Bundesfinale der RWS-Jugendverbandsrunde 2026 in Suhl war für den Hessischen Schützenverband ein Erfolg. Die Schützinnen und Schützen haben nicht nur Edelmetall erkämpft, sondern vor allem wichtige Wettkampferfahrung auf einer der größten Schießsportanlagen Deutschlands gesammelt. Mit der optimalen Generalprobe im Rücken blicken die Landestrainer und Athleten nun voller Zuversicht auf die Deutschen Meisterschaften in München.
➡️ Alle Ergebnisse des Endkampf der Jugendverbandsrunde in Suhl gibt es hier!