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Hessische Meisterschaften 2026 – Blasrohr – Steigende Resonanz bei Meisterschaften

  20.07.2026    HSJ HSV
Ein überwältigender Ansturm und sportliche Höchstleistungen auf höchstem Niveau prägten die Hessischen Meisterschaften im Blasrohrsport am 18. Juli 2026. Rund 200 gemeldete Schützinnen und Schützen traten im Landesleistungszentrum des Hessischen Schützenverbandes in Frankfurt in dieser noch jungen Sportart an. Mit exakt 70 Startern mehr als im Vorjahr verzeichnete der Verband ein phänomenales Wachstumsplus, das die rasant steigende Popularität dieser dynamischen Disziplin eindrucksvoll untermauert.

Angesichts dieses enormen Booms zeigte sich die Blasrohr-Referentin des Hessischen Schützenverbandes, Dr. Christine Löw, sichtlich erfreut über die Resonanz, blickte jedoch zugleich vorausschauend auf die organisatorischen Herausforderungen der Zukunft. Man müsse nun ernsthaft darüber nachdenken, ob im nächsten Jahr die Einführung von Limitzahlen erforderlich werde, um dem Teilnehmeransturm logistisch Herr zu werden. Doch es ist längst nicht mehr nur die Quantität, die im Landesleistungszentrum für Staunen sorgte. Auch die Leistungsdichte und das sportliche Niveau haben sich positiv entwickelt. Wo vor wenigen Jahren noch solide Ergebnisse für vorderste Platzierungen reichten, entwickelte sich der Kampf um die Medaillen in diesem Jahr zu einem unbarmherzigen Millimeter-Krimi, bei dem selbst minimale Konzentrationsschwächen das Aus im Titelrennen bedeuteten.

Besonders eindrucksvoll spiegelte sich dieses Elite-Niveau in der Klasse der Herren I wider. Der Titelverteidiger Peter Kammermeier von der SG Tell Dietzenbach hielt dem enormen Druck der Konkurrenz stand und sicherte sich mit grandiosen 590 Ringen erneut den ersten Platz. Ihm dicht auf den Fersen war Philipp Graf vom SV Hadamar, der sich im Vergleich zu seinem fünften Platz aus dem Vorjahr massiv steigern konnte und mit 583 Ringen die Silbermedaille errang. Das Podium komplettierte Pascal Appel vom SV Meckbach, der starke 576 Ringe ins Ziel brachte. Bei den Damen I setzte sich die triumphale Erfolgsgeschichte der SG Tell Dietzenbach fort: Stefanie Heberer verteidigte ihren Vorjahrestitel mit Bravour. Sie distanzierte die Konkurrenz nicht nur mit 555 Ringen auf Platz eins, sondern schraubte ihre persönliche Leistung im Vergleich zum Vorjahr um phantastische 24 Ringe nach oben. Sandra Schmidt vom SV Hohensolms erkämpfte sich mit 549 Ringen den zweiten Platz, gefolgt von Anne Appel vom SV Meckbach, die mit 517 Ringen Bronze holte.

Ein historischer Moment spielte sich in der Klasse Herren II ab, in der Andreas Stini von der TuS Kemel seine Fähigkeiten demonstrierte. Mit herausragenden 595 Ringen verteidigte er nicht nur Gold, sondern stellte gleichzeitig den Hessischen Landesrekord ein, den Andreas Prochaska erst im vergangenen Jahr bei den Hessenmeisterschaften aufgestellt hatte. Michael Morhard vom SV Richen bot Kontrahenten auf Weltklasse-Niveau Paroli und sicherte sich mit glanzvollen 587 Ringen den zweiten Platz, während Andreas Gail vom SV Glück Auf Nanzenbach mit 577 Ringen die Bronzemedaille mit nach Hause nahm. In der Kategorie Damen II triumphierte Michaela Althaus-Richter vom SV Bottendorf mit hervorragenden 551 Ringen vor Stella Grünewald vom Niederdorfelder SC, die sich mit 538 Ringen den Vizetitel vor der drittplatzierten Melanie Klingenhagen vom SV Hadamar (537 Ringe) schnappte.

Wie gnadenlos eng die Leistungsdichte in der Spitze inzwischen ist, bewies der Blick auf das Klassement der Herren III. Hier rettete Robert König für die SG Tell Dietzenbach mit überragenden 590 Ringen den hauchdünnen Sieg ins Ziel – dicht gefolgt vom Vorjahres-Rekordhalter Andreas Prochaska (SV Ehringshausen-Dillheim), der sich mit nur einem einzigen Ring Rückstand (589 Ringe) auf dem Silberrang einfand. Christian Boos von der Hubertus SG Büttelborn folgte mit 587 Ringen auf Platz drei. Wie hochkarätig dieses Feld besetzt war, unterstreicht die Tatsache, dass unter den ersten acht Platzierungen kein einziger Schütze weniger als 580 Ringe erzielte – ein unübersehbarer Beleg für das gewachsene Niveau. In der Klasse Damen III ließ es sich die Blasrohr-Referentin Dr. Christine Löw (PBC Bürstadt) nicht nehmen, selbst sportliche Ausrufezeichen zu setzen. Mit famosen 589 Ringen verteidigte sie ihren Titel aus dem Vorjahr erfolgreich. Beatrice Rost (SV Ehringshausen-Dillheim) kletterte im Vergleich zum Vorjahr um einen Rang nach oben und sicherte sich mit 588 Ringen Silber, während Stephanie Kaiser von der TuS Kemel mit 586 Ringen den hervorragenden dritten Platz belegte.

Ein wahres Drama um die Zehnerwertungen erlebten die Zuschauer bei den Herren IV. Bernd-Uwe Denz vom SV Waldsolms thronte am Ende mit 588 Ringen an der Spitze des Feldes, gefolgt von Thomas Geiss (Büdinger SG) mit 586 Ringen. Dahinter entbrannte ein packendes Duell um Bronze zwischen zwei Vereinskameraden der SG Kirberg. Sowohl Jenz Matzen als auch Thomas Glock verbuchten nach dem letzten Durchgang exakt 584 Ringe auf ihrem Konto. Da das Reglement in einem solchen Fall die Anzahl der getroffenen Zehner heranzieht, entschied das Quäntchen mehr Präzision: Matzen sicherte sich mit 47 getroffenen Zehnern den verbleibenden Podiumsplatz, während Glock trotz phänomenaler 44 Zehner mit dem undankbaren vierten Platz vorliebnehmen musste.

Der hessische Nachwuchs bewies eindrucksvoll, dass er den Erwachsenen in Sachen Präzision und Nervenstärke in nichts nachsteht. Bei den Junioren I, die aufgrund der geringeren Teilnehmerzahl als gemischte Klasse aus männlichen und weiblichen Startern ausgetragen wurde, schoss sich Fabienne Schäfer (SV Ehringshausen-Dillheim) in einen wahren Rausch. Die Vorjahresdritte verbesserte ihr Ergebnis sensationell um sage und schreibe 69 Ringe und deklassierte die Konkurrenz mit 579 Ringen. Der Vorjahreszweite Marc Klingenhagen (SV Hadamar) behauptete seinen Silberrang mit 562 Ringen erfolgreich, gefolgt von Paula Michelle Manz (SV Ehringshausen-Dillheim) mit 546 Ringen. In der ebenfalls gemischt ausgetragenen Jugend-Klasse triumphierte Lucien Joel Prochaska (SV Ehringshausen-Dillheim) mit fantastischen 578 Ringen vor Santa Leoni Grün vom SV Beltershausen (575 Ringe) und Lukas Engel vom SV Höchst (561 Ringe).

Bei den Schülern männlich errang Julian krass (SV Hegelsberg-Vellmar) mit starken 569 Ringen den obersten Podestplatz. Noah Wenz (SV Beltershausen, 557 Ringe) und Marvin Klingenhagen (SV Hadamar, 556 Ringe) folgten auf den Plätzen zwei und drei. Die weibliche Schülerklasse dominierte Sophia Wehner vom SV Steinfischbach mit 559 Ringen vor Ashley Prochaska (SV Ehringshausen-Dillheim, 544 Ringe) und Emilia Gisbrecht (SG Melsungen, 518 Ringe). In den jüngeren Klassen überzeugte Mika Tim Althaus (SV Bettendorf) bei den Schülern II männlich mit 386 Ringen, während Lidija Haidoba (SG Melsungen) die Klasse Schüler 2 weiblich mit beachtlichen 490 Ringen für sich entschied. Bei den Schülern 3 männlich siegte Leo Stini (TuS Kemel) mit 508 Ringen vor dem jüngsten männlichen Teilnehmer des Turniers, Hendrik Kreutzer vom SV Meckbach (447 Ringe), und Benedikt Fey von der SG Melsungen (437 Ringe). Ein rein vereinsinternes Trio-Podium des SPSV Viernheim gab es bei den Schülerinnen 3: Sanna Sailer siegte mit 534 Ringen vor Mira Biletska (529 Ringe), die als jüngste weibliche Teilnehmerin glänzte, und Elaine Turczyn (501 Ringe).

In den prestigeträchtigen Mannschaftswertungen spiegelte sich die außergewöhnliche Vereinsarbeit und mannschaftliche Geschlossenheit wider. In der offenen Klasse Herren I setzten sich die Favoriten der SG Tell Dietzenbach durch und holten mit insgesamt 1760 Ringen die Goldmedaille, dicht gefolgt vom SV Ehringshausen-Dillheim, der mit nur zwei Ringen Rückstand (1758 Ringe) den Vizemeistertitel feierte. Den dritten Platz auf dem Podium sicherte sich das Team der SG Kirberg. Bei den Junioren zog der SV Ehringshausen-Dillheim einsam seine Kreise und triumphierte mit starken 1703 Ringen. Der Schüler-Mannschaftstitel ging indes an den SV Steinfischbach, der mit 1647 Ringen die Vertretung des SPSV Viernheim (1564 Ringe) auf den Silberrang verwies.

Mannschaftsergebnisse im Überblick

Herren I

  • 1. Platz: SG Tell Dietzenbach – 1760 Ringe (Robert König: 590, Peter Kammermeier: 590, Oliver Weck: 580)
  • 2. Platz: SV Ehringshausen-Dillheim – 1758 Ringe (Georg Zirkenbach: 581, Andreas Prochaska: 589, Beatrice Rost: 588)
  • 3. Platz: SG Kirberg – 1749 Ringe (Thomas Glock: 584, Jenz Matzen: 584, Adolf Mohr: 581)

Junioren

  • 1. Platz: SV Ehringshausen-Dillheim – 1703 Ringe (Lucien Joel Prochaska: 578, Paula Michelle Manz: 546, Fabienne Schäfer: 579)

Schüler

  • 1. Platz: SV Steinfischbach – 1647 Ringe (Marlon Krupp: 534, Tymoteusz Leskow: 554, Sophia Wehner: 559)
  • 2. Platz: SPSV Viernheim – 1564 Ringe (Mira Biletska: 529, Sanna Sailer: 534, Elaine Turczyn: 501)

➡️ Alle Ergebnisse der Hessischen Meisterschaften 2026 Blasrohrsport gibt es hier!

Lutz Berger

Hessische Meisterschaften 2026 – Blasrohr – Steigende Resonanz bei Meisterschaften

  20.07.2026    HSJ HSV
Ein überwältigender Ansturm und sportliche Höchstleistungen auf höchstem Niveau prägten die Hessischen Meisterschaften im Blasrohrsport am 18. Juli 2026. Rund 200 gemeldete Schützinnen und Schützen traten im Landesleistungszentrum des Hessischen Schützenverbandes in Frankfurt in dieser noch jungen Sportart an. Mit exakt 70 Startern mehr als im Vorjahr verzeichnete der Verband ein phänomenales Wachstumsplus, das die rasant steigende Popularität dieser dynamischen Disziplin eindrucksvoll untermauert.

Angesichts dieses enormen Booms zeigte sich die Blasrohr-Referentin des Hessischen Schützenverbandes, Dr. Christine Löw, sichtlich erfreut über die Resonanz, blickte jedoch zugleich vorausschauend auf die organisatorischen Herausforderungen der Zukunft. Man müsse nun ernsthaft darüber nachdenken, ob im nächsten Jahr die Einführung von Limitzahlen erforderlich werde, um dem Teilnehmeransturm logistisch Herr zu werden. Doch es ist längst nicht mehr nur die Quantität, die im Landesleistungszentrum für Staunen sorgte. Auch die Leistungsdichte und das sportliche Niveau haben sich positiv entwickelt. Wo vor wenigen Jahren noch solide Ergebnisse für vorderste Platzierungen reichten, entwickelte sich der Kampf um die Medaillen in diesem Jahr zu einem unbarmherzigen Millimeter-Krimi, bei dem selbst minimale Konzentrationsschwächen das Aus im Titelrennen bedeuteten.

Besonders eindrucksvoll spiegelte sich dieses Elite-Niveau in der Klasse der Herren I wider. Der Titelverteidiger Peter Kammermeier von der SG Tell Dietzenbach hielt dem enormen Druck der Konkurrenz stand und sicherte sich mit grandiosen 590 Ringen erneut den ersten Platz. Ihm dicht auf den Fersen war Philipp Graf vom SV Hadamar, der sich im Vergleich zu seinem fünften Platz aus dem Vorjahr massiv steigern konnte und mit 583 Ringen die Silbermedaille errang. Das Podium komplettierte Pascal Appel vom SV Meckbach, der starke 576 Ringe ins Ziel brachte. Bei den Damen I setzte sich die triumphale Erfolgsgeschichte der SG Tell Dietzenbach fort: Stefanie Heberer verteidigte ihren Vorjahrestitel mit Bravour. Sie distanzierte die Konkurrenz nicht nur mit 555 Ringen auf Platz eins, sondern schraubte ihre persönliche Leistung im Vergleich zum Vorjahr um phantastische 24 Ringe nach oben. Sandra Schmidt vom SV Hohensolms erkämpfte sich mit 549 Ringen den zweiten Platz, gefolgt von Anne Appel vom SV Meckbach, die mit 517 Ringen Bronze holte.

Ein historischer Moment spielte sich in der Klasse Herren II ab, in der Andreas Stini von der TuS Kemel seine Fähigkeiten demonstrierte. Mit herausragenden 595 Ringen verteidigte er nicht nur Gold, sondern stellte gleichzeitig den Hessischen Landesrekord ein, den Andreas Prochaska erst im vergangenen Jahr bei den Hessenmeisterschaften aufgestellt hatte. Michael Morhard vom SV Richen bot Kontrahenten auf Weltklasse-Niveau Paroli und sicherte sich mit glanzvollen 587 Ringen den zweiten Platz, während Andreas Gail vom SV Glück Auf Nanzenbach mit 577 Ringen die Bronzemedaille mit nach Hause nahm. In der Kategorie Damen II triumphierte Michaela Althaus-Richter vom SV Bottendorf mit hervorragenden 551 Ringen vor Stella Grünewald vom Niederdorfelder SC, die sich mit 538 Ringen den Vizetitel vor der drittplatzierten Melanie Klingenhagen vom SV Hadamar (537 Ringe) schnappte.

Wie gnadenlos eng die Leistungsdichte in der Spitze inzwischen ist, bewies der Blick auf das Klassement der Herren III. Hier rettete Robert König für die SG Tell Dietzenbach mit überragenden 590 Ringen den hauchdünnen Sieg ins Ziel – dicht gefolgt vom Vorjahres-Rekordhalter Andreas Prochaska (SV Ehringshausen-Dillheim), der sich mit nur einem einzigen Ring Rückstand (589 Ringe) auf dem Silberrang einfand. Christian Boos von der Hubertus SG Büttelborn folgte mit 587 Ringen auf Platz drei. Wie hochkarätig dieses Feld besetzt war, unterstreicht die Tatsache, dass unter den ersten acht Platzierungen kein einziger Schütze weniger als 580 Ringe erzielte – ein unübersehbarer Beleg für das gewachsene Niveau. In der Klasse Damen III ließ es sich die Blasrohr-Referentin Dr. Christine Löw (PBC Bürstadt) nicht nehmen, selbst sportliche Ausrufezeichen zu setzen. Mit famosen 589 Ringen verteidigte sie ihren Titel aus dem Vorjahr erfolgreich. Beatrice Rost (SV Ehringshausen-Dillheim) kletterte im Vergleich zum Vorjahr um einen Rang nach oben und sicherte sich mit 588 Ringen Silber, während Stephanie Kaiser von der TuS Kemel mit 586 Ringen den hervorragenden dritten Platz belegte.

Ein wahres Drama um die Zehnerwertungen erlebten die Zuschauer bei den Herren IV. Bernd-Uwe Denz vom SV Waldsolms thronte am Ende mit 588 Ringen an der Spitze des Feldes, gefolgt von Thomas Geiss (Büdinger SG) mit 586 Ringen. Dahinter entbrannte ein packendes Duell um Bronze zwischen zwei Vereinskameraden der SG Kirberg. Sowohl Jenz Matzen als auch Thomas Glock verbuchten nach dem letzten Durchgang exakt 584 Ringe auf ihrem Konto. Da das Reglement in einem solchen Fall die Anzahl der getroffenen Zehner heranzieht, entschied das Quäntchen mehr Präzision: Matzen sicherte sich mit 47 getroffenen Zehnern den verbleibenden Podiumsplatz, während Glock trotz phänomenaler 44 Zehner mit dem undankbaren vierten Platz vorliebnehmen musste.

Der hessische Nachwuchs bewies eindrucksvoll, dass er den Erwachsenen in Sachen Präzision und Nervenstärke in nichts nachsteht. Bei den Junioren I, die aufgrund der geringeren Teilnehmerzahl als gemischte Klasse aus männlichen und weiblichen Startern ausgetragen wurde, schoss sich Fabienne Schäfer (SV Ehringshausen-Dillheim) in einen wahren Rausch. Die Vorjahresdritte verbesserte ihr Ergebnis sensationell um sage und schreibe 69 Ringe und deklassierte die Konkurrenz mit 579 Ringen. Der Vorjahreszweite Marc Klingenhagen (SV Hadamar) behauptete seinen Silberrang mit 562 Ringen erfolgreich, gefolgt von Paula Michelle Manz (SV Ehringshausen-Dillheim) mit 546 Ringen. In der ebenfalls gemischt ausgetragenen Jugend-Klasse triumphierte Lucien Joel Prochaska (SV Ehringshausen-Dillheim) mit fantastischen 578 Ringen vor Santa Leoni Grün vom SV Beltershausen (575 Ringe) und Lukas Engel vom SV Höchst (561 Ringe).

Bei den Schülern männlich errang Julian krass (SV Hegelsberg-Vellmar) mit starken 569 Ringen den obersten Podestplatz. Noah Wenz (SV Beltershausen, 557 Ringe) und Marvin Klingenhagen (SV Hadamar, 556 Ringe) folgten auf den Plätzen zwei und drei. Die weibliche Schülerklasse dominierte Sophia Wehner vom SV Steinfischbach mit 559 Ringen vor Ashley Prochaska (SV Ehringshausen-Dillheim, 544 Ringe) und Emilia Gisbrecht (SG Melsungen, 518 Ringe). In den jüngeren Klassen überzeugte Mika Tim Althaus (SV Bettendorf) bei den Schülern II männlich mit 386 Ringen, während Lidija Haidoba (SG Melsungen) die Klasse Schüler 2 weiblich mit beachtlichen 490 Ringen für sich entschied. Bei den Schülern 3 männlich siegte Leo Stini (TuS Kemel) mit 508 Ringen vor dem jüngsten männlichen Teilnehmer des Turniers, Hendrik Kreutzer vom SV Meckbach (447 Ringe), und Benedikt Fey von der SG Melsungen (437 Ringe). Ein rein vereinsinternes Trio-Podium des SPSV Viernheim gab es bei den Schülerinnen 3: Sanna Sailer siegte mit 534 Ringen vor Mira Biletska (529 Ringe), die als jüngste weibliche Teilnehmerin glänzte, und Elaine Turczyn (501 Ringe).

In den prestigeträchtigen Mannschaftswertungen spiegelte sich die außergewöhnliche Vereinsarbeit und mannschaftliche Geschlossenheit wider. In der offenen Klasse Herren I setzten sich die Favoriten der SG Tell Dietzenbach durch und holten mit insgesamt 1760 Ringen die Goldmedaille, dicht gefolgt vom SV Ehringshausen-Dillheim, der mit nur zwei Ringen Rückstand (1758 Ringe) den Vizemeistertitel feierte. Den dritten Platz auf dem Podium sicherte sich das Team der SG Kirberg. Bei den Junioren zog der SV Ehringshausen-Dillheim einsam seine Kreise und triumphierte mit starken 1703 Ringen. Der Schüler-Mannschaftstitel ging indes an den SV Steinfischbach, der mit 1647 Ringen die Vertretung des SPSV Viernheim (1564 Ringe) auf den Silberrang verwies.

Mannschaftsergebnisse im Überblick

Herren I

  • 1. Platz: SG Tell Dietzenbach – 1760 Ringe (Robert König: 590, Peter Kammermeier: 590, Oliver Weck: 580)
  • 2. Platz: SV Ehringshausen-Dillheim – 1758 Ringe (Georg Zirkenbach: 581, Andreas Prochaska: 589, Beatrice Rost: 588)
  • 3. Platz: SG Kirberg – 1749 Ringe (Thomas Glock: 584, Jenz Matzen: 584, Adolf Mohr: 581)

Junioren

  • 1. Platz: SV Ehringshausen-Dillheim – 1703 Ringe (Lucien Joel Prochaska: 578, Paula Michelle Manz: 546, Fabienne Schäfer: 579)

Schüler

  • 1. Platz: SV Steinfischbach – 1647 Ringe (Marlon Krupp: 534, Tymoteusz Leskow: 554, Sophia Wehner: 559)
  • 2. Platz: SPSV Viernheim – 1564 Ringe (Mira Biletska: 529, Sanna Sailer: 534, Elaine Turczyn: 501)

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