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18. MLAIC Grand Prix of Austria: Hessische Vorderladerschützen trotzen dem Wetter
Hinter den Mannschaften aus Österreich und der Tschechischen Republik stellte das deutsche Team mit 45 Aktiven (darunter neun aus Hessen) das drittgrößte Aufgebot des Turniers. Am Ende spiegelte sich diese geschlossene Mannschaftsstärke auch im Medaillenspiegel wider: In den knapp 50 Einzel- und Mannschaftswertungen sicherte sich die deutsche Auswahl rund 70 Medaillen, davon glänzende 27 in Gold. Einen Löwenanteil zu diesem exzellenten Abschneiden trugen die hessischen Schützen bei, die ein Spitzen-Ergebnis einfuhren.
Starke Einzelplatzierungen: Edelmetall und Millimeter-Entscheidungen
In den Einzelwettbewerben zeigten sich die hessischen Athleten nervenstark und treffsicher:
- Silber für Winfried Oehlke: Im Cominazzo-Wettbewerb (Steinschlosspistole mit glattem Lauf, stehend, 25 Meter) bewies Oehlke absolute Klasse. Mit 90 Ringen musste er sich lediglich Andreas Stock aus Württemberg (91 Ringe) geschlagen geben. Bronze ging an den Tschechen Michael Stolin (89 Ringe).
- Silber für Martin Nickel: Im National-Wettbewerb „Meixner“ (Perkussionspistole, stehend, 50 Meter) musste sich Martin Nickel knapp Robert Zipperer aus Württemberg geschlagen geben. Zipperer gewann die Goldmedaille mit 84 Ringen und damit gerade einem Zähler mehr als der Hesse, der hier mit Silber nach Hause ging. Bronze ging an Hans Zipperer (Württemberg), der 80 Ringe sammelte.
- Zweimal Edelmetall für Alexander Schösser: Im Lamarmora-Wettbewerb (militärisches Perkussionsgewehr, stehend, 50 Meter) schoss sich Schösser mit 97 Ringen zur Silbermedaille, nur einen Zähler hinter Michael Sturm (Württemberg). Den Erfolg rundete er mit Bronze in der Pennsylvania-Disziplin (Steinschlossgewehr, stehend, 50 Meter) und starken 96 Ringen ab.
- Bitteres Pech für Thomas Klaner: Im hochklassigen Vetterli-Wettbewerb (Perkussionsgewehr, stehend, 50 Meter) verpasste Klaner das Podium nur um Haaresbreite. Punktgleich mit dem drittplatzierten Thomas Baumhakl (Württemberg, beide 99 Ringe), entschied das Ausmessen des schlechtesten Schusses gegen den Hessen. Sein schlechtester Schuss lag lediglich einen Millimeter weiter vom Zentrum entfernt. Gold und Silber gingen hier mit perfekten 100 Ringen ebenfalls nach Württemberg (Achim Bailer vor Jan Dressler).
Herausragende Mannschaftserfolge: Ein wahrer Goldregen
Besonders in den Mannschaftswertungen, in denen die hessischen Schützen gemeinsam mit Kollegen aus Württemberg und Bayern antraten, zeigte sich die enorme sportliche Qualität und Harmonie der Teams. Gleich sechsmal durfte sich eine Mannschaft mit hessischer Beteiligung über den Titel freuen.
| Disziplin/Wertung | Platzierung | Team-Mitglieder (Hesse fettgedruckt) | Ergebnis | Konkurrenz |
|---|---|---|---|---|
| Wogdon (Steinschlosspistole, 25m) | Gold | Martin Nickel, Martin Prossel, Andreas Stock | 260 Ringe | 1 Zähler vor Tschechien; Bronze an die Schweiz (257) |
| Kunitomo (Luntenschlosspistole, 25m) | Gold | Winfried Oehlke, Bernd Schönborn, Martin Prossel | 265 Ringe | Vor Tschechien (263) und der Schweiz (260) |
| Enfield (Dienst-Perkussionsgewehr, 50m) | Gold | Alexander Schösser, Andreas Wimmer, Michael Sturm | 290 Ringe | Deutlicher Vorsprung vor der Schweiz (11 Ringe zurück) und der Slowakei (13 zurück) |
| Kossuth (Steinschlossgewehr, 50m) | Gold | Thomas Klaner, Michael Sturm, Olaf Meißner | 286 Ringe | Souverän vor der Schweiz (277) und Österreich (274) |
| Lucca (Steinschlossgewehr, liegend, 100m) | Gold | Reiner Holla, Raimund Zellner, Thomas Baumhakl | 280 Ringe | Klarer Sieg vor Österreich (267) und der Schweiz (259) |
Silber- und Bronzeränge runden das Gesamtergebnis ab
Auch abseits der obersten Podiumsstufen sammelten die Hessen fleißig Edelmetall für das deutsche Teamkonto:
Silbermannschaften
- Adams (Original-Perkussionsrevolver, 25m): Hans Michael Würdinger holte zusammen mit Robert Zipperer und Andreas Wimmer Silber (276 Ringe), nur zwei Zähler hinter den Schweizern.
- El Alamo (Perkussionsrevolver, 50m): Martin Nickel erzielte mit Hans Zipperer und Andreas Wimmer 224 Ringe und musste sich nur Tschechien (228 Ringe) geschlagen geben.
- Halikko (Steinschlossmuskete, 50m): Norbert Neumann erkämpfte sich gemeinsam mit Raimund Zellner und Olaf Meißner mit 251 Ringen den zweiten Platz hinter Tschechien (268) und vor Österreich (248).
Bronzemannschaften
- Boutet (Perkussionspistole, 25m): Hans-Michael Würdinger und Martin Nickel sicherten sich zusammen mit Hans Zipperer mit 263 Ringen den dritten Platz, hauchdünn vor den Gastgebern aus Österreich (262).
- Pforzheim (Perkussionsgewehr, 50m): Alexander Schösser kam mit Michael Sturm und Andreas Wimmer auf 289 Ringe. Aufgrund der geringeren Anzahl an Zehnern reichte es punktgleich mit Österreich für Rang drei.
- Magenta (Dienst-Perkussionsgewehr, liegend, 100m): Reiner Holla und Norbert Neumann errangen zusammen mit Thomas Baumhakl und 264 Ringen die Bronzemedaille hinter der Schweiz (281) und Österreich (265).
Einzig in der Peterlongo-Wertung (Perkussionsrevolver-Replika, 25 Meter) schrammte das Trio um Martin Nickel, Robert Zipperer und Markus Wörnle unglücklich am Podest vorbei. Ringgleich mit der drittplatzierten Slowakei (276 Ringe) gaben hier die mehr erzielten Zehner der Slowaken den Ausschlag für Platz vier.
Die hessischen Vorderladerschützen haben beim Grand Prix in Österreich eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sie auch unter widrigsten Wetterbedingungen zur absoluten internationalen Spitze gehören. Die exzellente Medaillenausbeute ist ein starkes Signal für die hervorragende Form der Athleten in der laufenden Saison 2026.
➡️ Alle Ergebnisse vom 18. MLAIC Grand Prix Austria gibt es hier!
18. MLAIC Grand Prix of Austria: Hessische Vorderladerschützen trotzen dem Wetter
Hinter den Mannschaften aus Österreich und der Tschechischen Republik stellte das deutsche Team mit 45 Aktiven (darunter neun aus Hessen) das drittgrößte Aufgebot des Turniers. Am Ende spiegelte sich diese geschlossene Mannschaftsstärke auch im Medaillenspiegel wider: In den knapp 50 Einzel- und Mannschaftswertungen sicherte sich die deutsche Auswahl rund 70 Medaillen, davon glänzende 27 in Gold. Einen Löwenanteil zu diesem exzellenten Abschneiden trugen die hessischen Schützen bei, die ein Spitzen-Ergebnis einfuhren.
Starke Einzelplatzierungen: Edelmetall und Millimeter-Entscheidungen
In den Einzelwettbewerben zeigten sich die hessischen Athleten nervenstark und treffsicher:
- Silber für Winfried Oehlke: Im Cominazzo-Wettbewerb (Steinschlosspistole mit glattem Lauf, stehend, 25 Meter) bewies Oehlke absolute Klasse. Mit 90 Ringen musste er sich lediglich Andreas Stock aus Württemberg (91 Ringe) geschlagen geben. Bronze ging an den Tschechen Michael Stolin (89 Ringe).
- Silber für Martin Nickel: Im National-Wettbewerb „Meixner“ (Perkussionspistole, stehend, 50 Meter) musste sich Martin Nickel knapp Robert Zipperer aus Württemberg geschlagen geben. Zipperer gewann die Goldmedaille mit 84 Ringen und damit gerade einem Zähler mehr als der Hesse, der hier mit Silber nach Hause ging. Bronze ging an Hans Zipperer (Württemberg), der 80 Ringe sammelte.
- Zweimal Edelmetall für Alexander Schösser: Im Lamarmora-Wettbewerb (militärisches Perkussionsgewehr, stehend, 50 Meter) schoss sich Schösser mit 97 Ringen zur Silbermedaille, nur einen Zähler hinter Michael Sturm (Württemberg). Den Erfolg rundete er mit Bronze in der Pennsylvania-Disziplin (Steinschlossgewehr, stehend, 50 Meter) und starken 96 Ringen ab.
- Bitteres Pech für Thomas Klaner: Im hochklassigen Vetterli-Wettbewerb (Perkussionsgewehr, stehend, 50 Meter) verpasste Klaner das Podium nur um Haaresbreite. Punktgleich mit dem drittplatzierten Thomas Baumhakl (Württemberg, beide 99 Ringe), entschied das Ausmessen des schlechtesten Schusses gegen den Hessen. Sein schlechtester Schuss lag lediglich einen Millimeter weiter vom Zentrum entfernt. Gold und Silber gingen hier mit perfekten 100 Ringen ebenfalls nach Württemberg (Achim Bailer vor Jan Dressler).
Herausragende Mannschaftserfolge: Ein wahrer Goldregen
Besonders in den Mannschaftswertungen, in denen die hessischen Schützen gemeinsam mit Kollegen aus Württemberg und Bayern antraten, zeigte sich die enorme sportliche Qualität und Harmonie der Teams. Gleich sechsmal durfte sich eine Mannschaft mit hessischer Beteiligung über den Titel freuen.
| Disziplin/Wertung | Platzierung | Team-Mitglieder (Hesse fettgedruckt) | Ergebnis | Konkurrenz |
|---|---|---|---|---|
| Wogdon (Steinschlosspistole, 25m) | Gold | Martin Nickel, Martin Prossel, Andreas Stock | 260 Ringe | 1 Zähler vor Tschechien; Bronze an die Schweiz (257) |
| Kunitomo (Luntenschlosspistole, 25m) | Gold | Winfried Oehlke, Bernd Schönborn, Martin Prossel | 265 Ringe | Vor Tschechien (263) und der Schweiz (260) |
| Enfield (Dienst-Perkussionsgewehr, 50m) | Gold | Alexander Schösser, Andreas Wimmer, Michael Sturm | 290 Ringe | Deutlicher Vorsprung vor der Schweiz (11 Ringe zurück) und der Slowakei (13 zurück) |
| Kossuth (Steinschlossgewehr, 50m) | Gold | Thomas Klaner, Michael Sturm, Olaf Meißner | 286 Ringe | Souverän vor der Schweiz (277) und Österreich (274) |
| Lucca (Steinschlossgewehr, liegend, 100m) | Gold | Reiner Holla, Raimund Zellner, Thomas Baumhakl | 280 Ringe | Klarer Sieg vor Österreich (267) und der Schweiz (259) |
Silber- und Bronzeränge runden das Gesamtergebnis ab
Auch abseits der obersten Podiumsstufen sammelten die Hessen fleißig Edelmetall für das deutsche Teamkonto:
Silbermannschaften
- Adams (Original-Perkussionsrevolver, 25m): Hans Michael Würdinger holte zusammen mit Robert Zipperer und Andreas Wimmer Silber (276 Ringe), nur zwei Zähler hinter den Schweizern.
- El Alamo (Perkussionsrevolver, 50m): Martin Nickel erzielte mit Hans Zipperer und Andreas Wimmer 224 Ringe und musste sich nur Tschechien (228 Ringe) geschlagen geben.
- Halikko (Steinschlossmuskete, 50m): Norbert Neumann erkämpfte sich gemeinsam mit Raimund Zellner und Olaf Meißner mit 251 Ringen den zweiten Platz hinter Tschechien (268) und vor Österreich (248).
Bronzemannschaften
- Boutet (Perkussionspistole, 25m): Hans-Michael Würdinger und Martin Nickel sicherten sich zusammen mit Hans Zipperer mit 263 Ringen den dritten Platz, hauchdünn vor den Gastgebern aus Österreich (262).
- Pforzheim (Perkussionsgewehr, 50m): Alexander Schösser kam mit Michael Sturm und Andreas Wimmer auf 289 Ringe. Aufgrund der geringeren Anzahl an Zehnern reichte es punktgleich mit Österreich für Rang drei.
- Magenta (Dienst-Perkussionsgewehr, liegend, 100m): Reiner Holla und Norbert Neumann errangen zusammen mit Thomas Baumhakl und 264 Ringen die Bronzemedaille hinter der Schweiz (281) und Österreich (265).
Einzig in der Peterlongo-Wertung (Perkussionsrevolver-Replika, 25 Meter) schrammte das Trio um Martin Nickel, Robert Zipperer und Markus Wörnle unglücklich am Podest vorbei. Ringgleich mit der drittplatzierten Slowakei (276 Ringe) gaben hier die mehr erzielten Zehner der Slowaken den Ausschlag für Platz vier.
Die hessischen Vorderladerschützen haben beim Grand Prix in Österreich eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sie auch unter widrigsten Wetterbedingungen zur absoluten internationalen Spitze gehören. Die exzellente Medaillenausbeute ist ein starkes Signal für die hervorragende Form der Athleten in der laufenden Saison 2026.
➡️ Alle Ergebnisse vom 18. MLAIC Grand Prix Austria gibt es hier!