Aktuelles
Hessischen Meisterschaften 2026 - 300-Meter-Liegendkampf in Wetzlar - Franziska Umbach und Günter Kunz triumphieren
Bereits am 6. Juni trafen sich Hessens Weitschützen in Wetzlar, um die Landestitel in einer der faszinierendsten und zugleich mental forderndsten Disziplinen des Schießsports zu vergeben: dem 300-Meter-Liegendkampf. Knapp 20 Athletinnen und Athleten traten in zwei Wettkampfklassen an, um untereinander die Besten zu ermitteln. Dass das Teilnehmerfeld blieb in diesem Jahr überschaubar - so fehlten Top-Favoriten, Max Ohlenburger und Vorjahressieger Luc Dingerdißen. Dies lag auch an einer unglücklichen Terminkollision. Die Spitzenschützen Sie kämpften zeitgleich im allgäuischen Sonthofen um die begehrten Startplätze für die anstehenden Weltmeisterschaften.
Die Faszination der "Königsdisziplin" auf 300 Meter
Wer in Wetzlar an den Stand trat, wusste genau, welche Herausforderung bevorstand. Der 300-Meter-Liegendkampf gilt nicht umsonst als absolute Reifeprüfung. Auf eine Distanz, die der Länge von drei Fußballfeldern entspricht, entscheidet längst nicht mehr nur die perfekte Schießtechnik. Vielmehr geht es darum, die unberechenbaren Launen der Natur, wechselnde Lichtverhältnisse, thermische Winde und Mirage, blitzschnell zu analysieren und auszugleichen. Insgesamt 60 Schuss forderten von den Aktiven höchste physische und psychische Ausdauer. Die Dimensionen verdeutlichen das schießsportliche Meisterstück: Das Zentrum, die Zehn, misst gerade einmal 100 Millimeter im Durchmesser, das gesamte „Schwarze“ der Scheibe Zentimeter. Aus der Perspektive des Schützen schrumpft das Schwarze auf die optische Größe eines Stecknadelkopfes zusammen. Umso bemerkenswerter sind die erzielten Ergebnisse einzustufen.
Herren I: Eine Frau zeigt der Konkurrenz die Grenzen auf
In der Wettkampfklasse Herren I war das Feld mit lediglich drei Startenden extrem dünn besetzt. Für das sportliche Highlight sorgte hier eine Dame, die der männlichen Konkurrenz keine Chance ließ: Franziska Umbach vom KKSV Westuffeln sicherte sich mit starken 560 Ringen souverän den Landestitel vor ihrem Vereinskollegen Fabian Frank.
| Pl. | Name | Verein | Ringe |
|---|---|---|---|
| 1 | Franziska Umbach | KKSV Westuffeln | 560 |
| 2 | Fabian Frank | KKSV Westuffeln | 549 |
| 3 | Alexander Winkler | SV Bürstadt | 541 |
➡️ Die vollständige Ergebnisliste gibt es hier!
Herren III: Günter Kunz dominiert Einzel- und Mannschaftswertung
Deutlich mehr Betrieb herrschte in der Klasse Herren III, in der immerhin 16 Schützen an den Start gingen. Hier entwickelte sich ein hochklassiger und spannender Wettkampf an der Spitze. Am Ende triumphierte Günter Kunz von der PSG Darmstadt mit exzellenten 582 Ringen und distanzierte Bernd Peipert (SV Herbornseelbach, 576 Ringe) sowie Karlheinz Schäfer (SV Bürstadt, 573 Ringe) auf die Plätze zwei und drei.
| Pl. | Name | Verein | Ringe |
|---|---|---|---|
| 1 | Günter Kunz | PSG Darmstadt | 582 |
| 2 | Bernd Peipert | SV Herbornseelbach | 576 |
| 3 | Karlheinz Schäfer | SV Bürstadt | 573 |
➡️ Die vollständige Ergebnisliste gibt es hier!
Auch in der Mannschaftswertung spiegelte sich die Klasse der Darmstädter wider. In einem packenden Wimpernschlagfinale setzte sich das Trio der PSG Darmstadt knapp gegen die Konkurrenz aus Herbornseelbach und Annerod durch. Zwischen Gold und Bronze lagen am Ende gerade einmal vier Ringe Differenz.
| Pl. | Mannschaft | Schützen | Ringe |
|---|---|---|---|
| 1 | PSG Darmstadt | Udo Döbel, Günter Kunz, Matthias Stelzl | 1713 |
| 2 | SV Herbornseelbach | Hans-Otto Damm, Wolfgang Grein, Bernd Peipert | 1711 |
| 3 | SC Annerod | Steffen Brück, Lothar Hinz, Carlo Schmidt | 1709 |
➡️ Die vollständige Ergebnisliste gibt es hier!
Blick nach Kairo: WM-Termin vorgezogen
Die Qualifikationswettkämpfe in Sonthofen erhielten im Vorfeld eine besondere Dynamik durch eine kurzfristige Entscheidung des Weltverbandes ISSF. Ursprünglich sollten die globalen Titelkämpfe im November in Doha ausgetragen werden. Nun wurden sie jedoch auf den 15. bis 20. Oktober nach Kairo vorverlegt. Die WM schließt sich damit unmittelbar an den dortigen Weltcup für Gewehr und Pistole an, was den Qualitätsdruck auf Deutschlands Elite-Schützen im Vorfeld der Landesmeisterschaften erheblich erhöhte.
Hessischen Meisterschaften 2026 - 300-Meter-Liegendkampf in Wetzlar - Franziska Umbach und Günter Kunz triumphieren
Bereits am 6. Juni trafen sich Hessens Weitschützen in Wetzlar, um die Landestitel in einer der faszinierendsten und zugleich mental forderndsten Disziplinen des Schießsports zu vergeben: dem 300-Meter-Liegendkampf. Knapp 20 Athletinnen und Athleten traten in zwei Wettkampfklassen an, um untereinander die Besten zu ermitteln. Dass das Teilnehmerfeld blieb in diesem Jahr überschaubar - so fehlten Top-Favoriten, Max Ohlenburger und Vorjahressieger Luc Dingerdißen. Dies lag auch an einer unglücklichen Terminkollision. Die Spitzenschützen Sie kämpften zeitgleich im allgäuischen Sonthofen um die begehrten Startplätze für die anstehenden Weltmeisterschaften.
Die Faszination der "Königsdisziplin" auf 300 Meter
Wer in Wetzlar an den Stand trat, wusste genau, welche Herausforderung bevorstand. Der 300-Meter-Liegendkampf gilt nicht umsonst als absolute Reifeprüfung. Auf eine Distanz, die der Länge von drei Fußballfeldern entspricht, entscheidet längst nicht mehr nur die perfekte Schießtechnik. Vielmehr geht es darum, die unberechenbaren Launen der Natur, wechselnde Lichtverhältnisse, thermische Winde und Mirage, blitzschnell zu analysieren und auszugleichen. Insgesamt 60 Schuss forderten von den Aktiven höchste physische und psychische Ausdauer. Die Dimensionen verdeutlichen das schießsportliche Meisterstück: Das Zentrum, die Zehn, misst gerade einmal 100 Millimeter im Durchmesser, das gesamte „Schwarze“ der Scheibe Zentimeter. Aus der Perspektive des Schützen schrumpft das Schwarze auf die optische Größe eines Stecknadelkopfes zusammen. Umso bemerkenswerter sind die erzielten Ergebnisse einzustufen.
Herren I: Eine Frau zeigt der Konkurrenz die Grenzen auf
In der Wettkampfklasse Herren I war das Feld mit lediglich drei Startenden extrem dünn besetzt. Für das sportliche Highlight sorgte hier eine Dame, die der männlichen Konkurrenz keine Chance ließ: Franziska Umbach vom KKSV Westuffeln sicherte sich mit starken 560 Ringen souverän den Landestitel vor ihrem Vereinskollegen Fabian Frank.
| Pl. | Name | Verein | Ringe |
|---|---|---|---|
| 1 | Franziska Umbach | KKSV Westuffeln | 560 |
| 2 | Fabian Frank | KKSV Westuffeln | 549 |
| 3 | Alexander Winkler | SV Bürstadt | 541 |
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Herren III: Günter Kunz dominiert Einzel- und Mannschaftswertung
Deutlich mehr Betrieb herrschte in der Klasse Herren III, in der immerhin 16 Schützen an den Start gingen. Hier entwickelte sich ein hochklassiger und spannender Wettkampf an der Spitze. Am Ende triumphierte Günter Kunz von der PSG Darmstadt mit exzellenten 582 Ringen und distanzierte Bernd Peipert (SV Herbornseelbach, 576 Ringe) sowie Karlheinz Schäfer (SV Bürstadt, 573 Ringe) auf die Plätze zwei und drei.
| Pl. | Name | Verein | Ringe |
|---|---|---|---|
| 1 | Günter Kunz | PSG Darmstadt | 582 |
| 2 | Bernd Peipert | SV Herbornseelbach | 576 |
| 3 | Karlheinz Schäfer | SV Bürstadt | 573 |
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Auch in der Mannschaftswertung spiegelte sich die Klasse der Darmstädter wider. In einem packenden Wimpernschlagfinale setzte sich das Trio der PSG Darmstadt knapp gegen die Konkurrenz aus Herbornseelbach und Annerod durch. Zwischen Gold und Bronze lagen am Ende gerade einmal vier Ringe Differenz.
| Pl. | Mannschaft | Schützen | Ringe |
|---|---|---|---|
| 1 | PSG Darmstadt | Udo Döbel, Günter Kunz, Matthias Stelzl | 1713 |
| 2 | SV Herbornseelbach | Hans-Otto Damm, Wolfgang Grein, Bernd Peipert | 1711 |
| 3 | SC Annerod | Steffen Brück, Lothar Hinz, Carlo Schmidt | 1709 |
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Blick nach Kairo: WM-Termin vorgezogen
Die Qualifikationswettkämpfe in Sonthofen erhielten im Vorfeld eine besondere Dynamik durch eine kurzfristige Entscheidung des Weltverbandes ISSF. Ursprünglich sollten die globalen Titelkämpfe im November in Doha ausgetragen werden. Nun wurden sie jedoch auf den 15. bis 20. Oktober nach Kairo vorverlegt. Die WM schließt sich damit unmittelbar an den dortigen Weltcup für Gewehr und Pistole an, was den Qualitätsdruck auf Deutschlands Elite-Schützen im Vorfeld der Landesmeisterschaften erheblich erhöhte.