Aktuelles
Weltcup München: Silberner Glanz für Hessens Doreen Vennekamp!
Vennekamp trotzt der Weltelite und holt Silber
Doreen Vennekamp unterstrich eindrucksvoll, dass sie zur absoluten Weltspitze gehört. Bereits in der Qualifikation zeigte sie mit 591 Ringen (darunter überragende 297 Ringe im Präzisionsteil) eine Weltklasse-Leistung und zog als Zweite hinter Olympiasiegerin Jiin Yang (Südkorea) ins Finale ein.
Dort wartete eine echte Mammutaufgabe: Vennekamp musste sich als eine von zwei Europäerinnen gegen sechs extrem starke Schützinnen aus Asien behaupten. Am Ende musste sie sich nur der fulminant aufspielenden, erst 21-jährigen Inderin Esha Singh beugen, die mit 43 Treffern einen neuen Weltrekord aufstellte. Vennekamps Silbermedaille vor der Bulgarin Miroslava Mincheva war jedoch zu keiner Zeit gefährdet.
„Es ist ein schöner Anschluss an den EM-Titel, um zu zeigen, dass es kein One-Hit-Wonder war, sondern dass es wieder bergauf geht“, freute sich die Ronneburgerin nach dem packenden Finale.
Als zweite hessische Starterin war Svenja Berge mit der Sportpistole mit RPO-Status (nur für Ranglistenpunkte) am Start. Sie sammelte wertvolle internationale Erfahrung und belegte am Ende mit 563 Ringen den 77. Platz.
Zweites Edelmetall für das DSB-Team: Anna Janßen erkämpft Bronze
Neben dem hessischen Silberjubel gab es beim Deutschen Schützenbund (DSB) noch weiteren Grund zur Freude: Anna Janßen (Kevelaer) holte im Kleinkaliber-Dreistellungskampf der Frauen die Bronzemedaille. Nach einem mäßigen Start im Kniend-Anschlag bewies Janßen Nervenstärke aus Stahl, startete eine furiose Aufholjagd und schoss sich dank einer überragenden Leistung im Stehend-Anschlag und in den verbliebenen Einzelschüssen noch auf das Podest.
Die bisherigen Ergebnisse der hessischen Athleten
In den ersten Wettbewerben lief es für die hessischen Schützen noch etwas durchwachsen:
- Luftgewehr (Herren): Max Ohlenburger erreichte mit 630,1 Ringen den 29. Platz. Er trat ebenfalls als RPO-Schütze an, weshalb eine Finalteilnahme von vornherein ausgeschlossen war.
- Luftpistole (Herren): Hier verpassten die deutschen Starter das Finale. Der Hesse Christian Reitz erwischte nicht seinen besten Tag und landete mit 575 Ringen auf Platz 47. Bester deutscher Schütze war Michael Schwald (kein Hesse) auf Rang 30 mit 578 Ringen.
Ausblick: Daumen drücken für den Donnerstag
Heute (28. Mai) geht es in München direkt heiß weiter, und die hessischen Fans haben wieder reichlich Grund zum Mitfiebern. Im Luftgewehr-Wettbewerb der Damen peilt Lea Ruppel eine vordere Platzierung an. Bei den Herren wird es im Wettbewerb mit der Schnellfeuer-Pistole spannend: Hier greift das Trio bestehend aus Fabian Otto, Oliver Geis und Florian Peter ins Geschehen ein.
Wer die kommenden Finals live miterleben möchte, kann die Entscheidung im Stream bei Sporteurope.TV verfolgen.
Weltcup München: Silberner Glanz für Hessens Doreen Vennekamp!
Vennekamp trotzt der Weltelite und holt Silber
Doreen Vennekamp unterstrich eindrucksvoll, dass sie zur absoluten Weltspitze gehört. Bereits in der Qualifikation zeigte sie mit 591 Ringen (darunter überragende 297 Ringe im Präzisionsteil) eine Weltklasse-Leistung und zog als Zweite hinter Olympiasiegerin Jiin Yang (Südkorea) ins Finale ein.
Dort wartete eine echte Mammutaufgabe: Vennekamp musste sich als eine von zwei Europäerinnen gegen sechs extrem starke Schützinnen aus Asien behaupten. Am Ende musste sie sich nur der fulminant aufspielenden, erst 21-jährigen Inderin Esha Singh beugen, die mit 43 Treffern einen neuen Weltrekord aufstellte. Vennekamps Silbermedaille vor der Bulgarin Miroslava Mincheva war jedoch zu keiner Zeit gefährdet.
„Es ist ein schöner Anschluss an den EM-Titel, um zu zeigen, dass es kein One-Hit-Wonder war, sondern dass es wieder bergauf geht“, freute sich die Ronneburgerin nach dem packenden Finale.
Als zweite hessische Starterin war Svenja Berge mit der Sportpistole mit RPO-Status (nur für Ranglistenpunkte) am Start. Sie sammelte wertvolle internationale Erfahrung und belegte am Ende mit 563 Ringen den 77. Platz.
Zweites Edelmetall für das DSB-Team: Anna Janßen erkämpft Bronze
Neben dem hessischen Silberjubel gab es beim Deutschen Schützenbund (DSB) noch weiteren Grund zur Freude: Anna Janßen (Kevelaer) holte im Kleinkaliber-Dreistellungskampf der Frauen die Bronzemedaille. Nach einem mäßigen Start im Kniend-Anschlag bewies Janßen Nervenstärke aus Stahl, startete eine furiose Aufholjagd und schoss sich dank einer überragenden Leistung im Stehend-Anschlag und in den verbliebenen Einzelschüssen noch auf das Podest.
Die bisherigen Ergebnisse der hessischen Athleten
In den ersten Wettbewerben lief es für die hessischen Schützen noch etwas durchwachsen:
- Luftgewehr (Herren): Max Ohlenburger erreichte mit 630,1 Ringen den 29. Platz. Er trat ebenfalls als RPO-Schütze an, weshalb eine Finalteilnahme von vornherein ausgeschlossen war.
- Luftpistole (Herren): Hier verpassten die deutschen Starter das Finale. Der Hesse Christian Reitz erwischte nicht seinen besten Tag und landete mit 575 Ringen auf Platz 47. Bester deutscher Schütze war Michael Schwald (kein Hesse) auf Rang 30 mit 578 Ringen.
Ausblick: Daumen drücken für den Donnerstag
Heute (28. Mai) geht es in München direkt heiß weiter, und die hessischen Fans haben wieder reichlich Grund zum Mitfiebern. Im Luftgewehr-Wettbewerb der Damen peilt Lea Ruppel eine vordere Platzierung an. Bei den Herren wird es im Wettbewerb mit der Schnellfeuer-Pistole spannend: Hier greift das Trio bestehend aus Fabian Otto, Oliver Geis und Florian Peter ins Geschehen ein.
Wer die kommenden Finals live miterleben möchte, kann die Entscheidung im Stream bei Sporteurope.TV verfolgen.