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Bronze-Coup in Kairo: Colin Hilk glänzt auf internationalem Parkett

  25.04.2026    HSV DSB
Während die internationale Konkurrenz beim Junioren-Weltcup in Ägypten (21. bis 26. April) den deutschen Talenten alles abverlangte, sorgte ein Hesse für das sportliche Ausrufezeichen: Colin Hilk sicherte sich in einem dramatischen Finale die Bronzemedaille mit der Schnellfeuerpistole.

Als einziger Vertreter des Hessischen Schützenverbandes im neunköpfigen Aufgebot des Deutschen Schützenbundes (DSB) bewies Hilk in Kairo nicht nur technische Präzision, sondern vor allem enorme Nervenstärke.

Zitterpartie mit Happy End in der Qualifikation

Der Weg auf das Podium war für Hilk eine echte Achterbahnfahrt. Nach einem durchwachsenen ersten Halbprogramm in der Qualifikation schien der Traum vom Finale zunächst in weiter Ferne zu liegen. Doch der Hesse kämpfte sich zurück: Mit insgesamt 562 Ringen schob er sich auf den siebten Platz vor und sicherte sich damit einen der begehrten acht Finalplätze.

„Nach meinem nicht so guten Halbprogramm habe ich nicht damit gerechnet, noch ins Finale zu kommen“, gestand Hilk nach dem Wettkampf offen. „Als ich dann aber gesehen habe, dass ich es trotzdem geschafft habe, war für mich klar: Neuer Fokus auf das Finale.“

Vom drohenden Aus zum Bronze-Erfolg

Das Finale der besten Acht entwickelte sich zu einem regelrechten Krimi. Colin Hilk erwischte einen denkbar schweren Start: Nach nur drei Treffern aus den ersten beiden Fünferserien sah es fast so aus, als müsste er das Feld als Erster verlassen. Doch dann folgte die Wende, die seine Klasse unterstrich: Mit einer perfekten Fünferserie katapultierte er sich zurück ins Vorderfeld.

Während seine Teamkollegen Philip Liebrecht (Platz 4) und Fiete Kühn (Platz 8) im weiteren Verlauf Federn lassen mussten, erwies sich Hilk als der konstanteste Schütze des deutschen Trios. Am Ende durfte er sich über seine erste internationale Einzelmedaille freuen.

„Im Finale selbst war der Puls hoch, aber ich habe mein Bestes gegeben“, so der glückliche Bronzemedaillengewinner.

Wegweiser Richtung Heim-WM in Suhl

Bundestrainer Detlef Glenz zog trotz der noch ausbaufähigen Ergebnisse in der Qualifikation ein positives Fazit: „Dass wir dann auch noch eine Medaille gewinnen, freut mich – das neue Finalformat liegt uns.“ Für die Junioren war Kairo ein wichtiger Gradmesser für die anstehende Europameisterschaft und vor allem für die Weltmeisterschaft in Suhl (17. bis 25. Juni).

Auch für Colin Hilk ist die Marschroute klar. Die Bronzemedaille im Gepäck dient als Motivationsschub für die kommenden Trainingswochen: „Alles in allem war es eine tolle Erfahrung und ich weiß, was ich jetzt trainieren muss, um in den folgenden Wettkämpfen noch stabiler die Halbprogramme und das Finale zu schießen.“

Der Hessische Schützenverband gratuliert Colin Hilk herzlich zu diesem herausragenden Erfolg und wünscht viel Erfolg für die weitere Vorbereitung auf die Saisonhöhepunkte!

Lutz Berger

Bronze-Coup in Kairo: Colin Hilk glänzt auf internationalem Parkett

  25.04.2026    HSV DSB
Während die internationale Konkurrenz beim Junioren-Weltcup in Ägypten (21. bis 26. April) den deutschen Talenten alles abverlangte, sorgte ein Hesse für das sportliche Ausrufezeichen: Colin Hilk sicherte sich in einem dramatischen Finale die Bronzemedaille mit der Schnellfeuerpistole.

Als einziger Vertreter des Hessischen Schützenverbandes im neunköpfigen Aufgebot des Deutschen Schützenbundes (DSB) bewies Hilk in Kairo nicht nur technische Präzision, sondern vor allem enorme Nervenstärke.

Zitterpartie mit Happy End in der Qualifikation

Der Weg auf das Podium war für Hilk eine echte Achterbahnfahrt. Nach einem durchwachsenen ersten Halbprogramm in der Qualifikation schien der Traum vom Finale zunächst in weiter Ferne zu liegen. Doch der Hesse kämpfte sich zurück: Mit insgesamt 562 Ringen schob er sich auf den siebten Platz vor und sicherte sich damit einen der begehrten acht Finalplätze.

„Nach meinem nicht so guten Halbprogramm habe ich nicht damit gerechnet, noch ins Finale zu kommen“, gestand Hilk nach dem Wettkampf offen. „Als ich dann aber gesehen habe, dass ich es trotzdem geschafft habe, war für mich klar: Neuer Fokus auf das Finale.“

Vom drohenden Aus zum Bronze-Erfolg

Das Finale der besten Acht entwickelte sich zu einem regelrechten Krimi. Colin Hilk erwischte einen denkbar schweren Start: Nach nur drei Treffern aus den ersten beiden Fünferserien sah es fast so aus, als müsste er das Feld als Erster verlassen. Doch dann folgte die Wende, die seine Klasse unterstrich: Mit einer perfekten Fünferserie katapultierte er sich zurück ins Vorderfeld.

Während seine Teamkollegen Philip Liebrecht (Platz 4) und Fiete Kühn (Platz 8) im weiteren Verlauf Federn lassen mussten, erwies sich Hilk als der konstanteste Schütze des deutschen Trios. Am Ende durfte er sich über seine erste internationale Einzelmedaille freuen.

„Im Finale selbst war der Puls hoch, aber ich habe mein Bestes gegeben“, so der glückliche Bronzemedaillengewinner.

Wegweiser Richtung Heim-WM in Suhl

Bundestrainer Detlef Glenz zog trotz der noch ausbaufähigen Ergebnisse in der Qualifikation ein positives Fazit: „Dass wir dann auch noch eine Medaille gewinnen, freut mich – das neue Finalformat liegt uns.“ Für die Junioren war Kairo ein wichtiger Gradmesser für die anstehende Europameisterschaft und vor allem für die Weltmeisterschaft in Suhl (17. bis 25. Juni).

Auch für Colin Hilk ist die Marschroute klar. Die Bronzemedaille im Gepäck dient als Motivationsschub für die kommenden Trainingswochen: „Alles in allem war es eine tolle Erfahrung und ich weiß, was ich jetzt trainieren muss, um in den folgenden Wettkämpfen noch stabiler die Halbprogramme und das Finale zu schießen.“

Der Hessische Schützenverband gratuliert Colin Hilk herzlich zu diesem herausragenden Erfolg und wünscht viel Erfolg für die weitere Vorbereitung auf die Saisonhöhepunkte!

Lutz Berger

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