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„Das Quäntchen Glück hat uns gefeht“ – Steinbach-Trainer Marcel Hofmann Badea im Interview

  13.01.2026    Verband HSV
Die erste Saison in der 1. Bundesliga Nord ist für den SV Hubertus Steinbach zu Ende gegangen. Auch wenn am Ende der Abstieg steht, blickt der Verein auf ein Jahr voller Highlights zurück. Wir haben mit Trainer Marcel Hofmann Badea über lautstarke Fans, knappe 2:3-Entscheidungen und die Pläne für den direkten Wiederaufstieg gesprochen.

Hessischer Schützenverband (HSV): Marcel, zum Anfang würde ich gerne wissen, wie der Verein – also die Helfer, die Fans, das ganze Umfeld – die Saison in der 1. Bundesliga erlebt haben?

Marcel Hofmann Badea: Das ganze Umfeld war über die ganze Saison hinweg wunderbar: motivierend, unterstützend, hilfreich. Die Fans haben uns stets zu den Wettkämpfen begleitet und haben sich laut bemerkbar gemacht. Das Team ist sehr dankbar dafür! Wir haben einen traumhaften Heimwettkampf organisiert und durchgeführt, „Final-Feeling“ inklusive! Alle Gäste haben sich sehr positiv geäußert, sogar Wochen später noch. Der Tag wird uns lange in Erinnerung bleiben.

HSV: Ihr seid mit dem Motto „Team, Fun & Rock’n Roll“ in dieses Abenteuer erste Liga gestartet. Wenn du jetzt auf die Tabelle blickst: Überwiegt trotz des Abstiegs der Stolz darauf, sich mit den Besten gemessen zu haben, oder schmerzt die sportliche Bilanz am Ende doch mehr?

Hofmann Badea: Dem Motto waren wir absolut treu! Wir haben ein wunderbares Team, die Schützen sind über ihre Grenzen hinausgewachsen, die Stimmung war bestens. Wir und die Fans hatten allesamt viel Spaß dabei und wir haben wertvolle Erfahrungen gesammelt. Wir haben zwar nur einen Wettkampf gewonnen, aber wir haben uns nie einfach geschlagen gegeben. Wir haben versucht, uns „sehr teuer zu verkaufen“ – das sieht man auch an den vielen knappen 2:3-Niederlagen.

HSV: In der Rückschau fällt auf, dass Steinbach oft nur hauchdünn unterlegen war. Was hat in diesen entscheidenden Momenten gefehlt, um den Sack zuzumachen? War es die Nervenstärke oder schlicht die Erfahrung auf diesem Niveau?

Hofmann Badea: Nervenstärke und diese spezielle Erfahrung sind natürlich immer notwendig, davon kann man nie genug haben. Aber ein Quäntchen Glück hat uns meistens gefehlt, um ein 2:3 in ein 3:2 umzuwandeln. Und dann sind da die Dinge, mit denen alle Teams kämpfen: Ausfälle durch Krankheit oder Überschneidungen mit anderen Terminen. Da hilft leider auch der beste Plan nicht mehr.

HSV: Wie sieht der Plan für die kommende Saison in der 2. Bundesliga aus: Wird der Kern zusammenbleiben oder steht ein Umbruch an?

Hofmann Badea: Der aktuelle Kader bleibt bestehen, aber wir müssen ihn vergrößern. Uns hat in dieser Saison die „Manpower“ für Backups gefehlt, das darf nicht mehr passieren. Wir werden den Kader sowohl mit deutschen als auch mit ausländischen Sportlern aufstocken.
Es gibt in Hessen so viele talentierte Schützen, die reif für dieses Niveau sind und nur auf ihre Chance warten. Diese Sportler werden wir als Erstes ansprechen. Sie sollen in der 2. Bundesliga ihre Chance bekommen und aktiv zum Wiederaufstieg beitragen!

HSV: Vielen Dank für das Gespräch, Marcel, und viel Erfolg für die neue Saison!

Lutz Berger

„Das Quäntchen Glück hat uns gefeht“ – Steinbach-Trainer Marcel Hofmann Badea im Interview

  13.01.2026    Verband HSV
Die erste Saison in der 1. Bundesliga Nord ist für den SV Hubertus Steinbach zu Ende gegangen. Auch wenn am Ende der Abstieg steht, blickt der Verein auf ein Jahr voller Highlights zurück. Wir haben mit Trainer Marcel Hofmann Badea über lautstarke Fans, knappe 2:3-Entscheidungen und die Pläne für den direkten Wiederaufstieg gesprochen.

Hessischer Schützenverband (HSV): Marcel, zum Anfang würde ich gerne wissen, wie der Verein – also die Helfer, die Fans, das ganze Umfeld – die Saison in der 1. Bundesliga erlebt haben?

Marcel Hofmann Badea: Das ganze Umfeld war über die ganze Saison hinweg wunderbar: motivierend, unterstützend, hilfreich. Die Fans haben uns stets zu den Wettkämpfen begleitet und haben sich laut bemerkbar gemacht. Das Team ist sehr dankbar dafür! Wir haben einen traumhaften Heimwettkampf organisiert und durchgeführt, „Final-Feeling“ inklusive! Alle Gäste haben sich sehr positiv geäußert, sogar Wochen später noch. Der Tag wird uns lange in Erinnerung bleiben.

HSV: Ihr seid mit dem Motto „Team, Fun & Rock’n Roll“ in dieses Abenteuer erste Liga gestartet. Wenn du jetzt auf die Tabelle blickst: Überwiegt trotz des Abstiegs der Stolz darauf, sich mit den Besten gemessen zu haben, oder schmerzt die sportliche Bilanz am Ende doch mehr?

Hofmann Badea: Dem Motto waren wir absolut treu! Wir haben ein wunderbares Team, die Schützen sind über ihre Grenzen hinausgewachsen, die Stimmung war bestens. Wir und die Fans hatten allesamt viel Spaß dabei und wir haben wertvolle Erfahrungen gesammelt. Wir haben zwar nur einen Wettkampf gewonnen, aber wir haben uns nie einfach geschlagen gegeben. Wir haben versucht, uns „sehr teuer zu verkaufen“ – das sieht man auch an den vielen knappen 2:3-Niederlagen.

HSV: In der Rückschau fällt auf, dass Steinbach oft nur hauchdünn unterlegen war. Was hat in diesen entscheidenden Momenten gefehlt, um den Sack zuzumachen? War es die Nervenstärke oder schlicht die Erfahrung auf diesem Niveau?

Hofmann Badea: Nervenstärke und diese spezielle Erfahrung sind natürlich immer notwendig, davon kann man nie genug haben. Aber ein Quäntchen Glück hat uns meistens gefehlt, um ein 2:3 in ein 3:2 umzuwandeln. Und dann sind da die Dinge, mit denen alle Teams kämpfen: Ausfälle durch Krankheit oder Überschneidungen mit anderen Terminen. Da hilft leider auch der beste Plan nicht mehr.

HSV: Wie sieht der Plan für die kommende Saison in der 2. Bundesliga aus: Wird der Kern zusammenbleiben oder steht ein Umbruch an?

Hofmann Badea: Der aktuelle Kader bleibt bestehen, aber wir müssen ihn vergrößern. Uns hat in dieser Saison die „Manpower“ für Backups gefehlt, das darf nicht mehr passieren. Wir werden den Kader sowohl mit deutschen als auch mit ausländischen Sportlern aufstocken.
Es gibt in Hessen so viele talentierte Schützen, die reif für dieses Niveau sind und nur auf ihre Chance warten. Diese Sportler werden wir als Erstes ansprechen. Sie sollen in der 2. Bundesliga ihre Chance bekommen und aktiv zum Wiederaufstieg beitragen!

HSV: Vielen Dank für das Gespräch, Marcel, und viel Erfolg für die neue Saison!

Lutz Berger

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