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Eine Ära geht zu Ende - Werner Wabnitz legt Amt des Pressereferenten nieder
Mit dem 75. Hessischen Schützentag hat Werner Wabnitz nun sein Amt niedergelegt, um den Weg für die nächste Generation freizumachen. Die Redaktion der Hessischen Schützenzeitung hat diesen Abschied aus der aktiven Verbandsarbeit zum Anlass genommen, um mit ihm über Meilensteine, den Wandel der Medienwelt und seine Pläne für den ‚Ruhestand‘ zu sprechen.
Hessische Schützenzeitung (HSZ): Erinnern Sie sich noch an Ihren ersten offiziellen Tag als Pressereferent des Hessischen Schützenverbandes? Mit welchem Gefühl sind Sie damals an die Aufgabe herangegangen?
Werner Wabnitz (WW): Meine Ernennung zum Landespressereferenten erfolgte im Rahmen des Hessischen Schützentages 2015 in Kirchheim. Mir war vieles schon vertraut, denn ich war seit 1986 Pressereferent im Schützengau Starkenburg und einige Jahre zuvor auch im Schützenkreis Groß-Gerau. Zudem gehörte ich seit 1996 zu den ständigen Autoren der Deutschen Schützenzeitung. In der Funktion als Gaupressewart hatte ich schon viele Hessische Schützentage besucht, jetzt war ich erstmals auch bei der Gesamtvorstandssitzung dabei. Das war für mich allerdings neu und es freute mich auch sehr, dass mein Vorgänger Herbert Vöckel nach meiner Ernennung zum Ehrenmitglied des Verbandes wurde. Ich selbst war zuversichtlich und auch selbstbewusst genug, dass ich meine Ideen im Verband einbringen kann.
HSZ: Was war ursprünglich der Auslöser für Sie, dieses zeitintensive Ehrenamt zu übernehmen?
WW: Als Gau- und Kreispressewart hatte ich seit den 1980er Jahren bereits viele Berichte und Bilder in der Hessischen Schützenzeitung veröffentlichen können. Auch war ich oft im Frankfurter Landesleistungszentrum und von diversen Veranstaltungen kannte mich der damalige Geschäftsführer Hans Bröer. Im Jahr 2014 war ich auch als Mitglied des Vorstandes im Sportkreis Darmstadt-Dieburg tätig und als Vertreter bei einer Versammlung in Gießen anwesend. Dort traf ich auf Hans Bröer, der mich in einer Pause fragte, ob ich mir vorstellen könnte, Nachfolger von Herbert Vöckel zu werden. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich überlegt, meine freiberufliche Tätigkeit als Redakteur für eine Lokalzeitung wieder aufzugeben und die Alternative, mich stattdessen noch mehr für den Schießsport zu engagieren, war verlockend.
HSZ: Wie hat sich die Arbeit eines Pressereferenten seit Ihren Anfängen verändert – von der Schreibmaschine und dem Fax bis hin zu Smartphone und Social Media?
WW: Als Vereins-, Kreis- und Gaupressereferent habe ich in den 1980er alle Berichte mit Durchschlagpapier auf der Schreibmaschine geschrieben. Da bin ich noch persönlich – meist Nachts - zu den jeweiligen Redaktionen gefahren, um die Texte und Bilder abzugeben. Die Schwarz-Weiß-Bilder habe ich in der eigenen Dunkelkammer entwickelt, bis Anfang der 2000er Jahre sich allmählich die digitalen Bilder durchsetzten. Dafür habe ich immer wieder neue Fotoapparate gekauft, um auf der „Höhe der Zeit“ zu sein. Die Schreibmaschine wurde schon Mitte der 1980er Jahre durch den ersten PC abgelöst. Die Berichte konnten dann per Fax an die Redaktionen geschickt werden und für die Bilder habe ich eine eigene Homepage eingerichtet, wo die Sportredakteure meine Bilder abrufen konnte. Die Homepage „wernerwabnitz.de“ habe ich bis heute behalten und stets aktualisiert. Sie gibt Einblicke in mein Leben als freiberuflicher Journalist und Fotograf. Seit Einführung der E-Mail-Dienste hat sich die Übermittlung von Texten und Bildern erheblich erleichtert. Mit Beginn meiner Tätigkeit als Landespressereferent habe ich auch die Facebook-Veröffentlichungen intensiviert und bald auch erste Filmclips eingebunden.
HSZ: Wenn Sie ein „Best-off" Ihrer Amtszeit zusammenstellen müssten: Welche drei Momente dürften darin auf keinen Fall fehlen?
WW: Ein erster Höhepunkt war meine Teilnahme am Olympiaempfang der deutschen Mannschaft am 23. August 2016 auf dem Frankfurter Römer mit unseren Olympiasiegern Henri Junghänel und Christian Reitz. Ein Jahr später am 29. April 2017 war ich dabei, als im Rahmen des Deutschen Schützentages in Frankfurt der Präsident des Hessischen Schützenverbandes, Hans-Heinrich v. Schönfels, zum Präsidenten des Deutschen Schützenbundes gewählt wurde. Der große Jubel darüber, nicht nur unter den Hessen, ist mir besonders in Erinnerung geblieben. Aber auch der großartige Festzug der Schützen am 1. Mai 2017 durch die Frankfurter Innenstadt.
Ich habe über zahlreiche Welt- und Europameisterschaften berichtet und dabei ragte die Feldbogen-Weltmeisterschaft in Cortina d‘Ampezzo heraus. Als am 8. September 2018 mit Jens Asbach und Carolin Landesfeind zwei Hessen an den sensationellen deutschen Siegen beteiligt waren.
HSZ: Gab es eine Begegnung mit einem Athleten oder einer Athletin, die Sie besonders beeindruckt hat – vielleicht weniger wegen des sportlichen Erfolgs als wegen der Persönlichkeit?
WW: Es war der Moment, als Jens Asbach mit dem deutschen Team in Cortina d‘Ampezzo die Goldmedaille gegen die scheinbar unschlagbaren US-Amerikaner um Brady Ellison gewonnen hatte. Das anschließende Interview mit ihm war sehr emotional und hat mich sehr beeindruckt. 18 Jahre zuvor war mir in Cortina, ebenfalls anlässlich einer Feldbogen-Weltmeisterschaft, eines meiner bemerkenswertesten Bilder gelungen. Damals habe ich mit Peter Penner, einer der besten deutschen Feldbogenschützen seiner Zeit, großartige Aufnahmen in den Dolomiten gemacht.
HSZ: Der Schießsport steht immer wieder im Fokus der öffentlichen Debatte. Wie schwierig war es in all den Jahren, die Faszination unseres Sports nach außen zu vermitteln? Gab es Momente oder Situationen, in denen Sie als Pressereferent besonders gefordert waren?
WW: Der Amoklauf von Erfurt am 26. April 2002 durch einen Schüler des Gutenberg-Gymnasiums, der auch Mitglied in einem Schützenverein war, führte zu bundesweiten Diskussionen über den Waffenerwerb. Ich selbst musste dazu in einem Interview mit dem Darmstädter Echo über den sportlichen Wert der verwendeten Waffen Stellung nehmen.
HSZ: Haben Sie eine Anekdote aus dem Hintergrund, die Sie bisher noch nie offiziell erzählt haben – und die trotzdem typisch für Ihre Zeit beim HSV ist?
WW: Eine meiner schönsten Geschichten geht ins Jahr 2001 zurück. Damals hatte ich mit dem hessischen Nationalschützen Waldemar Schanz vom WC Wiesbaden gesprochen, der wie ich seine ersten schießsportlichen Erfahrungen bei der PSG Groß-Gerau sammelte. Ich kannte ihn schon seit der Juniorenzeit und seinem Aufstieg zum vierfachen Olympiateilnehmer im Wurfscheibenschießen. Er hatte sich gerade für die Teilnahme an den Weltmeisterschaften in Kairo qualifiziert und im Scherz fragte er mich, ob ich ihn nicht mal vor den Pyramiden in Gizeh fotografieren möchte. Anfang Mai 2001 saß ich im Flugzeug nach Kairo und wenig später war ich akkreditiert als Fotograf für die Weltmeisterschaft auf einem Wurfscheibenstand in der Nähe der Gizeh-Pyramiden. So konnten wir unser außergewöhnliches Bild machen.
HSZ: Wenn Sie Ihrem Nachfolger oder Ihrer Nachfolgerin einen einzigen wertvollen Rat mitgeben könnten – welcher wäre das?
WW: Wenn man als Pressewart über den Schießsport berichtet, dann über seine gesamte Vielfalt. Ob Gewehr-, Pistole oder Flinten-Disziplinen, die Bogendisziplinen bis zu den Wettbewerben mit Armbrust, Laufende Scheibe, Sommerbiathlon und Blasrohr. Wir sind für alle Disziplinen da und berichten zeitnah!
HSZ: Was steht nun ganz oben auf Ihrer persönlichen Agenda, wenn der Terminkalender nicht mehr vom Verband bestimmt wird?
WW: Niemals geht man so ganz! Ich werde auch künftig noch hin und wieder auf Schießständen in Deutschland zu sehen sein, um von der ein oder anderen Meisterschaft für die Deutsche Schützenzeitung zu berichten. Aber ich werde auch mehr Zeit in den privaten Bereich mit meiner Lebensgefährtin Erika haben. Die Pflege von Freundschaften, wir sind Mitglieder einer Stammtischgemeinschaft mit 56-jähriger Geschichte, gehört ebenso dazu, wie das Interesse für kulturelle Veranstaltungen und der Heimatgeschichte des Gerauer Landes.
HSZ: Welche Schlagzeile würden Sie in fünf Jahren gerne über den Hessischen Schützenverband in der Zeitung lesen?
WW: Frankfurter Landesleistungszentrum ist die modernste Schießsportanlage Deutschlands!
Das Interview führte Lutz Berger.
Der Hessische Schützenverband dankt Werner Wabnitz herzlich für die jahrzehntelange Treue, seine unermüdliche Leidenschaft für das Schützenwesen und die Gabe, die Werte unseres Sports stets treffend in Worte zu fassen. Wir wünschen ihm für seinen wohlverdienten Ruhestand vor allem Gesundheit und weiterhin ‚Gut Schuss‘ auf allen Lebenswegen.
Eine Ära geht zu Ende - Werner Wabnitz legt Amt des Pressereferenten nieder
Mit dem 75. Hessischen Schützentag hat Werner Wabnitz nun sein Amt niedergelegt, um den Weg für die nächste Generation freizumachen. Die Redaktion der Hessischen Schützenzeitung hat diesen Abschied aus der aktiven Verbandsarbeit zum Anlass genommen, um mit ihm über Meilensteine, den Wandel der Medienwelt und seine Pläne für den ‚Ruhestand‘ zu sprechen.
Hessische Schützenzeitung (HSZ): Erinnern Sie sich noch an Ihren ersten offiziellen Tag als Pressereferent des Hessischen Schützenverbandes? Mit welchem Gefühl sind Sie damals an die Aufgabe herangegangen?
Werner Wabnitz (WW): Meine Ernennung zum Landespressereferenten erfolgte im Rahmen des Hessischen Schützentages 2015 in Kirchheim. Mir war vieles schon vertraut, denn ich war seit 1986 Pressereferent im Schützengau Starkenburg und einige Jahre zuvor auch im Schützenkreis Groß-Gerau. Zudem gehörte ich seit 1996 zu den ständigen Autoren der Deutschen Schützenzeitung. In der Funktion als Gaupressewart hatte ich schon viele Hessische Schützentage besucht, jetzt war ich erstmals auch bei der Gesamtvorstandssitzung dabei. Das war für mich allerdings neu und es freute mich auch sehr, dass mein Vorgänger Herbert Vöckel nach meiner Ernennung zum Ehrenmitglied des Verbandes wurde. Ich selbst war zuversichtlich und auch selbstbewusst genug, dass ich meine Ideen im Verband einbringen kann.
HSZ: Was war ursprünglich der Auslöser für Sie, dieses zeitintensive Ehrenamt zu übernehmen?
WW: Als Gau- und Kreispressewart hatte ich seit den 1980er Jahren bereits viele Berichte und Bilder in der Hessischen Schützenzeitung veröffentlichen können. Auch war ich oft im Frankfurter Landesleistungszentrum und von diversen Veranstaltungen kannte mich der damalige Geschäftsführer Hans Bröer. Im Jahr 2014 war ich auch als Mitglied des Vorstandes im Sportkreis Darmstadt-Dieburg tätig und als Vertreter bei einer Versammlung in Gießen anwesend. Dort traf ich auf Hans Bröer, der mich in einer Pause fragte, ob ich mir vorstellen könnte, Nachfolger von Herbert Vöckel zu werden. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich überlegt, meine freiberufliche Tätigkeit als Redakteur für eine Lokalzeitung wieder aufzugeben und die Alternative, mich stattdessen noch mehr für den Schießsport zu engagieren, war verlockend.
HSZ: Wie hat sich die Arbeit eines Pressereferenten seit Ihren Anfängen verändert – von der Schreibmaschine und dem Fax bis hin zu Smartphone und Social Media?
WW: Als Vereins-, Kreis- und Gaupressereferent habe ich in den 1980er alle Berichte mit Durchschlagpapier auf der Schreibmaschine geschrieben. Da bin ich noch persönlich – meist Nachts - zu den jeweiligen Redaktionen gefahren, um die Texte und Bilder abzugeben. Die Schwarz-Weiß-Bilder habe ich in der eigenen Dunkelkammer entwickelt, bis Anfang der 2000er Jahre sich allmählich die digitalen Bilder durchsetzten. Dafür habe ich immer wieder neue Fotoapparate gekauft, um auf der „Höhe der Zeit“ zu sein. Die Schreibmaschine wurde schon Mitte der 1980er Jahre durch den ersten PC abgelöst. Die Berichte konnten dann per Fax an die Redaktionen geschickt werden und für die Bilder habe ich eine eigene Homepage eingerichtet, wo die Sportredakteure meine Bilder abrufen konnte. Die Homepage „wernerwabnitz.de“ habe ich bis heute behalten und stets aktualisiert. Sie gibt Einblicke in mein Leben als freiberuflicher Journalist und Fotograf. Seit Einführung der E-Mail-Dienste hat sich die Übermittlung von Texten und Bildern erheblich erleichtert. Mit Beginn meiner Tätigkeit als Landespressereferent habe ich auch die Facebook-Veröffentlichungen intensiviert und bald auch erste Filmclips eingebunden.
HSZ: Wenn Sie ein „Best-off" Ihrer Amtszeit zusammenstellen müssten: Welche drei Momente dürften darin auf keinen Fall fehlen?
WW: Ein erster Höhepunkt war meine Teilnahme am Olympiaempfang der deutschen Mannschaft am 23. August 2016 auf dem Frankfurter Römer mit unseren Olympiasiegern Henri Junghänel und Christian Reitz. Ein Jahr später am 29. April 2017 war ich dabei, als im Rahmen des Deutschen Schützentages in Frankfurt der Präsident des Hessischen Schützenverbandes, Hans-Heinrich v. Schönfels, zum Präsidenten des Deutschen Schützenbundes gewählt wurde. Der große Jubel darüber, nicht nur unter den Hessen, ist mir besonders in Erinnerung geblieben. Aber auch der großartige Festzug der Schützen am 1. Mai 2017 durch die Frankfurter Innenstadt.
Ich habe über zahlreiche Welt- und Europameisterschaften berichtet und dabei ragte die Feldbogen-Weltmeisterschaft in Cortina d‘Ampezzo heraus. Als am 8. September 2018 mit Jens Asbach und Carolin Landesfeind zwei Hessen an den sensationellen deutschen Siegen beteiligt waren.
HSZ: Gab es eine Begegnung mit einem Athleten oder einer Athletin, die Sie besonders beeindruckt hat – vielleicht weniger wegen des sportlichen Erfolgs als wegen der Persönlichkeit?
WW: Es war der Moment, als Jens Asbach mit dem deutschen Team in Cortina d‘Ampezzo die Goldmedaille gegen die scheinbar unschlagbaren US-Amerikaner um Brady Ellison gewonnen hatte. Das anschließende Interview mit ihm war sehr emotional und hat mich sehr beeindruckt. 18 Jahre zuvor war mir in Cortina, ebenfalls anlässlich einer Feldbogen-Weltmeisterschaft, eines meiner bemerkenswertesten Bilder gelungen. Damals habe ich mit Peter Penner, einer der besten deutschen Feldbogenschützen seiner Zeit, großartige Aufnahmen in den Dolomiten gemacht.
HSZ: Der Schießsport steht immer wieder im Fokus der öffentlichen Debatte. Wie schwierig war es in all den Jahren, die Faszination unseres Sports nach außen zu vermitteln? Gab es Momente oder Situationen, in denen Sie als Pressereferent besonders gefordert waren?
WW: Der Amoklauf von Erfurt am 26. April 2002 durch einen Schüler des Gutenberg-Gymnasiums, der auch Mitglied in einem Schützenverein war, führte zu bundesweiten Diskussionen über den Waffenerwerb. Ich selbst musste dazu in einem Interview mit dem Darmstädter Echo über den sportlichen Wert der verwendeten Waffen Stellung nehmen.
HSZ: Haben Sie eine Anekdote aus dem Hintergrund, die Sie bisher noch nie offiziell erzählt haben – und die trotzdem typisch für Ihre Zeit beim HSV ist?
WW: Eine meiner schönsten Geschichten geht ins Jahr 2001 zurück. Damals hatte ich mit dem hessischen Nationalschützen Waldemar Schanz vom WC Wiesbaden gesprochen, der wie ich seine ersten schießsportlichen Erfahrungen bei der PSG Groß-Gerau sammelte. Ich kannte ihn schon seit der Juniorenzeit und seinem Aufstieg zum vierfachen Olympiateilnehmer im Wurfscheibenschießen. Er hatte sich gerade für die Teilnahme an den Weltmeisterschaften in Kairo qualifiziert und im Scherz fragte er mich, ob ich ihn nicht mal vor den Pyramiden in Gizeh fotografieren möchte. Anfang Mai 2001 saß ich im Flugzeug nach Kairo und wenig später war ich akkreditiert als Fotograf für die Weltmeisterschaft auf einem Wurfscheibenstand in der Nähe der Gizeh-Pyramiden. So konnten wir unser außergewöhnliches Bild machen.
HSZ: Wenn Sie Ihrem Nachfolger oder Ihrer Nachfolgerin einen einzigen wertvollen Rat mitgeben könnten – welcher wäre das?
WW: Wenn man als Pressewart über den Schießsport berichtet, dann über seine gesamte Vielfalt. Ob Gewehr-, Pistole oder Flinten-Disziplinen, die Bogendisziplinen bis zu den Wettbewerben mit Armbrust, Laufende Scheibe, Sommerbiathlon und Blasrohr. Wir sind für alle Disziplinen da und berichten zeitnah!
HSZ: Was steht nun ganz oben auf Ihrer persönlichen Agenda, wenn der Terminkalender nicht mehr vom Verband bestimmt wird?
WW: Niemals geht man so ganz! Ich werde auch künftig noch hin und wieder auf Schießständen in Deutschland zu sehen sein, um von der ein oder anderen Meisterschaft für die Deutsche Schützenzeitung zu berichten. Aber ich werde auch mehr Zeit in den privaten Bereich mit meiner Lebensgefährtin Erika haben. Die Pflege von Freundschaften, wir sind Mitglieder einer Stammtischgemeinschaft mit 56-jähriger Geschichte, gehört ebenso dazu, wie das Interesse für kulturelle Veranstaltungen und der Heimatgeschichte des Gerauer Landes.
HSZ: Welche Schlagzeile würden Sie in fünf Jahren gerne über den Hessischen Schützenverband in der Zeitung lesen?
WW: Frankfurter Landesleistungszentrum ist die modernste Schießsportanlage Deutschlands!
Das Interview führte Lutz Berger.
Der Hessische Schützenverband dankt Werner Wabnitz herzlich für die jahrzehntelange Treue, seine unermüdliche Leidenschaft für das Schützenwesen und die Gabe, die Werte unseres Sports stets treffend in Worte zu fassen. Wir wünschen ihm für seinen wohlverdienten Ruhestand vor allem Gesundheit und weiterhin ‚Gut Schuss‘ auf allen Lebenswegen.