Aktuelles
Gold- und Silbermedaillen für Moischt und Böddiger – Deutsche Meisterschaft Bogen Halle in Berlin – Tag 2
Herausragend war der hessische Doppelerfolg in der Recurve-Mannschaftswertung bei den Erwachsenen. Erstmals gewannen Judith und Michael Icking zusammen mit Nils Kolde die Mannschafts-Goldmedaille für den BSV Moischt. „Das ist der größte Erfolg in unserer Vereinsgeschichte“, strahlte Michael Icking und Nils Kolde ergänzte: „Edelmetall war unser Ziel, das hat heute sehr gut geklappt.“ Das Trio aus dem Marburger Stadtteil gewann den DM-Titel mit einem Ring Vorsprung vor dem Team aus Böddiger. Die Nachwuchstalente Estelle Moscatelli, Laura Engel und Phil Lüttmerding sicherten der nordhessischen Stadtteilmannschaft von Felsberg die Mannschafts-Silbermedaille.
Den hessischen Medaillensatz in den beiden Mannschaftswertungen des zweiten Wettkampftages rundeten die Jugendlichen des SV Marburg ab. Bastian Nickel und seine Schwester Lisa holten zusammen mit Lumi Klug überraschend die Bronzemedaille und sprengten damit die Phalanx der Berliner Teams, die mit vier Teams unter die besten Fünf kamen.
In der Einzelwertung gewann der Eberstädter Till Herrmann mit seiner persönlichen Bestleistung (578 Ringe) die Goldmedaille in der Jugendklasse. „Ich war sehr konzentriert und merkte schon in der Pause, dass ich auf einem guten Weg bin.“ Seinen zweiten DM-Titel im Bogenschießen führt er auf die gute Arbeit mit den Trainern Rick Langkabel und Holger Hertkorn zurück. „Ich habe sehr viel an der Technik gearbeitet. Mein Ziel, ist einmal an den Olympischen Spielen teilzunehmen. Dafür bin ich bereit, viel zu investieren.“
Die Hoffnung auf den sechsten DM-Titel seit 2021 erfüllten sich für Phil Lüttmerding nicht. Dabei hatte es für den 19-jährigen Junioren-Nationalschützen vom SV Böddiger sehr gut begonnen. „Mit 580 Ringen in der Qualifikation bin ich sehr zufrieden. Besonders nach den letzten schwierigen Monaten, in denen ich Probleme mit dem Bogen-Klicker hatte. Daran habe ich mental aber auch bei der Technik gearbeitet.“ Der Nordhesse blickt auf fünf erfolgreiche Jahre im Nachwuchskader des Deutschen Schützenbundes zurück. „Das war eine super Sache. Jetzt ist mein letztes Jahr und dann muss ich den Anschluss bei den Erwachsenen schaffen. Ich bin zuversichtlich, dass ich das schaffe.“
Nach der überzeugenden Leistung in der Qualifikation erhielt Phil Lüttmerding in der Finalrunde einen kleinen Dämpfer. Zunächst begann er mit Siegen über Marco Stähle (6:2), Simon Raber (7:1) und András Zavashi (7:3) und zog sicher ins Goldfinale gegen den Thüringer Bastian Gropp ein. Die Finalarena wurde stark abgedunkelt und damit hatte der Nordhesse unerwartete Probleme. Immer wieder schlichen sich leichte Patzer ein und die nutzte sein Thüringer Konkurrent. In drei 3-Pfeile-Sätzen hatte Phil Lüttmerding mit 27:28, 25:28 und 27:29 Ringen das Nachsehen. Mit 0:6 Satzpunkten geschlagen musste sich Phil Lüttmerding mit der Silbermedaille begnügen, während sich der siegreiche Bastian Gropp über seinen ersten DM-Titel freute.
In der weiblichen Jugendklasse erfüllten sich die hessischen Medaillenhoffnungen nicht. Nele Harbusch kam als Beste des Trios vom SV Böddiger auf Rang sechs. Zunächst hatte sie das hessische Duell gegen ihre Vereinskameradin Estelle Moscatelli in der ersten Finalrunde mit 6:4 Satzpunkten gewonnen, doch im Viertelfinale kam mit 2:6 das Aus gegen Paulina Middendorff vom Hammer SC. Wie Estelle Moscatelli schied auch Laura Engel in der ersten Finalrunde mit 3:7 Satzpunkten gegen die Rheinländerin Helena Landwehrs aus.
Bei den Erwachsenen hatte Judith Icking vom BSV Moischt mit einer glänzenden Qualifikation (567 Ringe) auf Rang fünf den Einzug ins Finale geschafft. In der ersten Runde gewann sie mit 29:28 und 28:26 Ringen die beiden ersten Drei-Pfeile-Sätze, doch dann steigerte sich ihre Gegnerin Annika Rennett. Die Krefelderin drehte mit 27:26, 28:27 und 30:29 Ringen die Begegnung zu ihren Gunsten und zog mit 6:4 Satzpunkten ins Viertelfinale ein. Bei den Herren hatte Nils Kolde vom BSV Moischt mit 568 Ringen auf Rang 16 noch den Finaleinzug geschafft. Doch er traf in der ersten Runde auf den späteren Sieger Felix Wieser von der FSG Tacherting. Trotz guter Ringleistungen in vier Sätzen (29:29, 28:30, 28:28 und 27:29) musste sich der Hesse mit 2:6 Punkten geschlagen geben. Ebenfalls in der ersten Finalrunde scheiterte Markus Hillebrecht, der mit 569 Ringen und Rang 14 in der Qualifikation auf den späteren Vizemeister David Strodick aus Boke traf. Nach guten Ringleistungen in fünf Drei-Pfeile-Sätzen (30:30, 28:28, 28:29, 30:29 und 27:30) ging der Gronauer mit 4:6 Punkten als Verlierer von der Schießlinie. Pech hatten der Moischter Nils Kolde und Tobias Marx von der PSG Groß-Gerau, die mit 567 und 566 Ringen auf den Rängen 17 und 19 in der Qualifikation den Finaleinzug nur knapp verpassten.
Recurvebogen
Herren/Damen/Junioren Mannschaft
1. BSV Moischt – 1702
2. SV Böddiger – 1701
3. BSC BB Berlin – 1695
Herren
1. Felix Wieser (Tacherting) – 584 – 6:2 – 7:1 – 7:1 – 6:5
2. David Strodick (Boke) – 580 – 6:4 – 6:0 – 6:2 – 5:6
3. Neil Bennemann (Bayreuth) – 570 – 6:5 – 6:5 – 1:7 – 6:5
9. Markus Hillebrecht (Gronau) – 569 – 4:6
9. Nils Kolde (Moischt) – 568 – 2:6
17. Michael Icking (Moischt) – 567
19. Tobias Marx (Groß-Gerau) – 566
Damen
1. Lea Marie Schweer (Hagenburg-Altenhagen)571 – 6:5 – 6:0 – 6:4 – 7:3
2. Svenja Herrmann (Göttingen) – 578 – 7:3 – 6:4 – 6:4 – 3:7
3. Nicole Müller (Fellbach-Schmiden) – 550 – 6:5 – 6:2 – 4:6 – 6:0
9. Judith Icking (Moischt) – 567 – 4:6
22. Sophie Wollenhaupt (Groß-Gerau) – 544
25. Anita Hartmann (Marburg) – 538
37. Denise Mehring (Arolsen) – 513
Junioren
1. Bastian Gropp (Geratal Elxleben) – 579 – 6:5 – 6:0 – 6:0 – 6:0
2. Phil Lüttmerding (Böddiger) – 580 – 6:2 – 7:1 – 7:3 – 0:6
3. András Zavashi (Natternberg) – 563 – 6:0 – 6:2 – 3:7 – 6:5
Juniorinnen
1. Frida Janke (Berlin) – 563 – 6:4 – 6:0 – 7:1 – 7:3
2. Lisa Lucks (Berlin) – 569 – 6:2 – 6:0 – 6:4 – 3:7
3. Fiona Marquardt (Villingen-Schwenningen) – 579 – 6:0 – 6:4 – 1:7 – 6:2
6. Nele Harbusch (Böddiger) – 546 – 6:4 – 2:6
9. Estelle Moscatelli (Böddiger) – 560 – 4:6
9. Laura Engel (Böddiger) – 561 – 3:7
Jugend Mannschaft
1. BSSC Olympia Berlin I – 1700
2. BSSC Olympia Berlin II – 1654
3. SV Marburg – 1594
Jugend männlich
1. Till Hermann (Eberstadt) – 578
2. Jannik Alexis Heinrich (Berlin) – 576
3. Emil Sperber (Mönkeberg) – 568
14. Bastian Nickel (Marburg) – 544
24. Ole Decher (Moischt) – 514
30. Lennard Wolfram (Arolsen) – 502
Jugend weiblich
1. Merle Edlich (Hillerse) – 570
2. Sarah Kirchner (Dauelsen) – 568
3. Finja Knaak (Berlin) – 565
12. Lumi Klug (Marburg) – 532
18. Lisa Nickel (Marburg) – 518
21. Magdalena Milnerowicz (Niederwetz) – 512
Gold- und Silbermedaillen für Moischt und Böddiger – Deutsche Meisterschaft Bogen Halle in Berlin – Tag 2
Herausragend war der hessische Doppelerfolg in der Recurve-Mannschaftswertung bei den Erwachsenen. Erstmals gewannen Judith und Michael Icking zusammen mit Nils Kolde die Mannschafts-Goldmedaille für den BSV Moischt. „Das ist der größte Erfolg in unserer Vereinsgeschichte“, strahlte Michael Icking und Nils Kolde ergänzte: „Edelmetall war unser Ziel, das hat heute sehr gut geklappt.“ Das Trio aus dem Marburger Stadtteil gewann den DM-Titel mit einem Ring Vorsprung vor dem Team aus Böddiger. Die Nachwuchstalente Estelle Moscatelli, Laura Engel und Phil Lüttmerding sicherten der nordhessischen Stadtteilmannschaft von Felsberg die Mannschafts-Silbermedaille.
Den hessischen Medaillensatz in den beiden Mannschaftswertungen des zweiten Wettkampftages rundeten die Jugendlichen des SV Marburg ab. Bastian Nickel und seine Schwester Lisa holten zusammen mit Lumi Klug überraschend die Bronzemedaille und sprengten damit die Phalanx der Berliner Teams, die mit vier Teams unter die besten Fünf kamen.
In der Einzelwertung gewann der Eberstädter Till Herrmann mit seiner persönlichen Bestleistung (578 Ringe) die Goldmedaille in der Jugendklasse. „Ich war sehr konzentriert und merkte schon in der Pause, dass ich auf einem guten Weg bin.“ Seinen zweiten DM-Titel im Bogenschießen führt er auf die gute Arbeit mit den Trainern Rick Langkabel und Holger Hertkorn zurück. „Ich habe sehr viel an der Technik gearbeitet. Mein Ziel, ist einmal an den Olympischen Spielen teilzunehmen. Dafür bin ich bereit, viel zu investieren.“
Die Hoffnung auf den sechsten DM-Titel seit 2021 erfüllten sich für Phil Lüttmerding nicht. Dabei hatte es für den 19-jährigen Junioren-Nationalschützen vom SV Böddiger sehr gut begonnen. „Mit 580 Ringen in der Qualifikation bin ich sehr zufrieden. Besonders nach den letzten schwierigen Monaten, in denen ich Probleme mit dem Bogen-Klicker hatte. Daran habe ich mental aber auch bei der Technik gearbeitet.“ Der Nordhesse blickt auf fünf erfolgreiche Jahre im Nachwuchskader des Deutschen Schützenbundes zurück. „Das war eine super Sache. Jetzt ist mein letztes Jahr und dann muss ich den Anschluss bei den Erwachsenen schaffen. Ich bin zuversichtlich, dass ich das schaffe.“
Nach der überzeugenden Leistung in der Qualifikation erhielt Phil Lüttmerding in der Finalrunde einen kleinen Dämpfer. Zunächst begann er mit Siegen über Marco Stähle (6:2), Simon Raber (7:1) und András Zavashi (7:3) und zog sicher ins Goldfinale gegen den Thüringer Bastian Gropp ein. Die Finalarena wurde stark abgedunkelt und damit hatte der Nordhesse unerwartete Probleme. Immer wieder schlichen sich leichte Patzer ein und die nutzte sein Thüringer Konkurrent. In drei 3-Pfeile-Sätzen hatte Phil Lüttmerding mit 27:28, 25:28 und 27:29 Ringen das Nachsehen. Mit 0:6 Satzpunkten geschlagen musste sich Phil Lüttmerding mit der Silbermedaille begnügen, während sich der siegreiche Bastian Gropp über seinen ersten DM-Titel freute.
In der weiblichen Jugendklasse erfüllten sich die hessischen Medaillenhoffnungen nicht. Nele Harbusch kam als Beste des Trios vom SV Böddiger auf Rang sechs. Zunächst hatte sie das hessische Duell gegen ihre Vereinskameradin Estelle Moscatelli in der ersten Finalrunde mit 6:4 Satzpunkten gewonnen, doch im Viertelfinale kam mit 2:6 das Aus gegen Paulina Middendorff vom Hammer SC. Wie Estelle Moscatelli schied auch Laura Engel in der ersten Finalrunde mit 3:7 Satzpunkten gegen die Rheinländerin Helena Landwehrs aus.
Bei den Erwachsenen hatte Judith Icking vom BSV Moischt mit einer glänzenden Qualifikation (567 Ringe) auf Rang fünf den Einzug ins Finale geschafft. In der ersten Runde gewann sie mit 29:28 und 28:26 Ringen die beiden ersten Drei-Pfeile-Sätze, doch dann steigerte sich ihre Gegnerin Annika Rennett. Die Krefelderin drehte mit 27:26, 28:27 und 30:29 Ringen die Begegnung zu ihren Gunsten und zog mit 6:4 Satzpunkten ins Viertelfinale ein. Bei den Herren hatte Nils Kolde vom BSV Moischt mit 568 Ringen auf Rang 16 noch den Finaleinzug geschafft. Doch er traf in der ersten Runde auf den späteren Sieger Felix Wieser von der FSG Tacherting. Trotz guter Ringleistungen in vier Sätzen (29:29, 28:30, 28:28 und 27:29) musste sich der Hesse mit 2:6 Punkten geschlagen geben. Ebenfalls in der ersten Finalrunde scheiterte Markus Hillebrecht, der mit 569 Ringen und Rang 14 in der Qualifikation auf den späteren Vizemeister David Strodick aus Boke traf. Nach guten Ringleistungen in fünf Drei-Pfeile-Sätzen (30:30, 28:28, 28:29, 30:29 und 27:30) ging der Gronauer mit 4:6 Punkten als Verlierer von der Schießlinie. Pech hatten der Moischter Nils Kolde und Tobias Marx von der PSG Groß-Gerau, die mit 567 und 566 Ringen auf den Rängen 17 und 19 in der Qualifikation den Finaleinzug nur knapp verpassten.
Recurvebogen
Herren/Damen/Junioren Mannschaft
1. BSV Moischt – 1702
2. SV Böddiger – 1701
3. BSC BB Berlin – 1695
Herren
1. Felix Wieser (Tacherting) – 584 – 6:2 – 7:1 – 7:1 – 6:5
2. David Strodick (Boke) – 580 – 6:4 – 6:0 – 6:2 – 5:6
3. Neil Bennemann (Bayreuth) – 570 – 6:5 – 6:5 – 1:7 – 6:5
9. Markus Hillebrecht (Gronau) – 569 – 4:6
9. Nils Kolde (Moischt) – 568 – 2:6
17. Michael Icking (Moischt) – 567
19. Tobias Marx (Groß-Gerau) – 566
Damen
1. Lea Marie Schweer (Hagenburg-Altenhagen)571 – 6:5 – 6:0 – 6:4 – 7:3
2. Svenja Herrmann (Göttingen) – 578 – 7:3 – 6:4 – 6:4 – 3:7
3. Nicole Müller (Fellbach-Schmiden) – 550 – 6:5 – 6:2 – 4:6 – 6:0
9. Judith Icking (Moischt) – 567 – 4:6
22. Sophie Wollenhaupt (Groß-Gerau) – 544
25. Anita Hartmann (Marburg) – 538
37. Denise Mehring (Arolsen) – 513
Junioren
1. Bastian Gropp (Geratal Elxleben) – 579 – 6:5 – 6:0 – 6:0 – 6:0
2. Phil Lüttmerding (Böddiger) – 580 – 6:2 – 7:1 – 7:3 – 0:6
3. András Zavashi (Natternberg) – 563 – 6:0 – 6:2 – 3:7 – 6:5
Juniorinnen
1. Frida Janke (Berlin) – 563 – 6:4 – 6:0 – 7:1 – 7:3
2. Lisa Lucks (Berlin) – 569 – 6:2 – 6:0 – 6:4 – 3:7
3. Fiona Marquardt (Villingen-Schwenningen) – 579 – 6:0 – 6:4 – 1:7 – 6:2
6. Nele Harbusch (Böddiger) – 546 – 6:4 – 2:6
9. Estelle Moscatelli (Böddiger) – 560 – 4:6
9. Laura Engel (Böddiger) – 561 – 3:7
Jugend Mannschaft
1. BSSC Olympia Berlin I – 1700
2. BSSC Olympia Berlin II – 1654
3. SV Marburg – 1594
Jugend männlich
1. Till Hermann (Eberstadt) – 578
2. Jannik Alexis Heinrich (Berlin) – 576
3. Emil Sperber (Mönkeberg) – 568
14. Bastian Nickel (Marburg) – 544
24. Ole Decher (Moischt) – 514
30. Lennard Wolfram (Arolsen) – 502
Jugend weiblich
1. Merle Edlich (Hillerse) – 570
2. Sarah Kirchner (Dauelsen) – 568
3. Finja Knaak (Berlin) – 565
12. Lumi Klug (Marburg) – 532
18. Lisa Nickel (Marburg) – 518
21. Magdalena Milnerowicz (Niederwetz) – 512
Vom 10. bis 12. April 2026 findet in Usingen im Hochtaunuskreis der 75. Hessische Schützentag statt.
