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Silber und Bronze für Hessen: Reitz und Vennekamp glänzen beim Weltcup-Finale in Doha
Christian Reitz: Krimi mit der Luftpistole
Christian Reitz, der für den hessischen SV Kriftel in der Bundesliga an den Start geht, zeigte sich zum Saisonende in starker Form. Als ältester Teilnehmer im Feld der zwölf weltbesten Luftpistolenschützen zog der 38-Jährige mit 581 Ringen als Vierter sicher ins Finale ein.
Dort entwickelte sich ein wahrer Krimi. Reitz steigerte sich von Schuss zu Schuss und übernahm nach der 18. Abgabe sogar die Führung. Bis zum 21. Schuss hatte er sich einen Vorsprung von 2,0 Ringen auf den Weltranglistenersten Kai Hu (China) erarbeitet. Doch ein seltener „Aussetzer“ – eine 8,4 im 22. Schuss – kostete ihn schließlich den Sieg. „Die Acht zum Ende hin war nicht schön, aber verdient“, analysierte Reitz gewohnt selbstkritisch. Am Ende fehlte lediglich ein Ring zu Gold.
Dennoch überwog die Freude über Silber und das Preisgeld von 4.000 Euro. Sein Fazit: „Unterm Strich ist es ein schönes Ende für einen anstrengenden Wettkampf nach dem Motto: Hart erkämpft und mit Silber belohnt!“
Doreen Vennekamp: Bronze als Motivation für 2026
Auch Doreen Vennekamp sorgte für Jubel im hessischen Lager. Die gebürtige Ronneburgerin sicherte sich mit der Sportpistole die Bronzemedaille. Nach der Qualifikation (584 Ringe, Platz 6) drehte Vennekamp im Finale auf und lag zwischenzeitlich sogar in Führung. In den letzten drei Fünferserien fehlte jedoch das letzte Quäntchen Glück, sodass sie die Inderin Kaur Simranpreet und die Chinesin Qianxun Yao ziehen lassen musste.
Für Vennekamp ist dieses Edelmetall enorm wichtig: „Dieses Jahr mit einer Einzelmedaille abschließen zu können, bedeutet mir sehr viel und bringt Motivation für die neue Saison.“ Es ist der Lohn für ein Jahr, in dem viel ausprobiert wurde und nun die Sicherheit zurückkehrt.
Florian Peter: Ehrung und Finalteilnahme
Der Dritte im Bunde der hessischen Top-Schützen, Florian Peter, verpasste mit der Schnellfeuerpistole zwar eine Medaille, durfte sich aber über eine besondere Auszeichnung freuen. Bei der Eröffnungsfeier wurde er von einer Fachjury zum zweitbesten Pistolenschützen des Jahres gewählt – nur knapp hinter Luftpistolen-Dominator Kai Hu.
Im Wettkampf zeigte der Europameister eine starke Qualifikation (586 Ringe, Platz 3). Im Finale, das in einem neuen und für die Athleten ungewohnten Modus mit acht Schützen ausgetragen wurde, kam Peter jedoch nicht richtig in den Rhythmus und schied als Sechster aus. „Natürlich wäre eine Medaille die Krönung gewesen. Aber ich bin trotzdem sehr zufrieden“, resümierte Peter sein extrem starkes Jahr 2025.
Weitere Erfolge für den DSB
Neben den hessischen Erfolgen gab es auch für den Rest des deutschen Teams Grund zum Feiern. Gewehrschützin Anna Janßen holte im Kleinkaliber-Dreistellungskampf ebenfalls Bronze und sorgte für einen glänzenden Abschluss der deutschen Delegation. Maximilian Dallinger (Luftgewehr, 9. Platz) und Emanuel Müller (Schnellfeuerpistole, 7. Platz) komplettierten das gute deutsche Mannschaftsergebnis.
Silber und Bronze für Hessen: Reitz und Vennekamp glänzen beim Weltcup-Finale in Doha
Christian Reitz: Krimi mit der Luftpistole
Christian Reitz, der für den hessischen SV Kriftel in der Bundesliga an den Start geht, zeigte sich zum Saisonende in starker Form. Als ältester Teilnehmer im Feld der zwölf weltbesten Luftpistolenschützen zog der 38-Jährige mit 581 Ringen als Vierter sicher ins Finale ein.
Dort entwickelte sich ein wahrer Krimi. Reitz steigerte sich von Schuss zu Schuss und übernahm nach der 18. Abgabe sogar die Führung. Bis zum 21. Schuss hatte er sich einen Vorsprung von 2,0 Ringen auf den Weltranglistenersten Kai Hu (China) erarbeitet. Doch ein seltener „Aussetzer“ – eine 8,4 im 22. Schuss – kostete ihn schließlich den Sieg. „Die Acht zum Ende hin war nicht schön, aber verdient“, analysierte Reitz gewohnt selbstkritisch. Am Ende fehlte lediglich ein Ring zu Gold.
Dennoch überwog die Freude über Silber und das Preisgeld von 4.000 Euro. Sein Fazit: „Unterm Strich ist es ein schönes Ende für einen anstrengenden Wettkampf nach dem Motto: Hart erkämpft und mit Silber belohnt!“
Doreen Vennekamp: Bronze als Motivation für 2026
Auch Doreen Vennekamp sorgte für Jubel im hessischen Lager. Die gebürtige Ronneburgerin sicherte sich mit der Sportpistole die Bronzemedaille. Nach der Qualifikation (584 Ringe, Platz 6) drehte Vennekamp im Finale auf und lag zwischenzeitlich sogar in Führung. In den letzten drei Fünferserien fehlte jedoch das letzte Quäntchen Glück, sodass sie die Inderin Kaur Simranpreet und die Chinesin Qianxun Yao ziehen lassen musste.
Für Vennekamp ist dieses Edelmetall enorm wichtig: „Dieses Jahr mit einer Einzelmedaille abschließen zu können, bedeutet mir sehr viel und bringt Motivation für die neue Saison.“ Es ist der Lohn für ein Jahr, in dem viel ausprobiert wurde und nun die Sicherheit zurückkehrt.
Florian Peter: Ehrung und Finalteilnahme
Der Dritte im Bunde der hessischen Top-Schützen, Florian Peter, verpasste mit der Schnellfeuerpistole zwar eine Medaille, durfte sich aber über eine besondere Auszeichnung freuen. Bei der Eröffnungsfeier wurde er von einer Fachjury zum zweitbesten Pistolenschützen des Jahres gewählt – nur knapp hinter Luftpistolen-Dominator Kai Hu.
Im Wettkampf zeigte der Europameister eine starke Qualifikation (586 Ringe, Platz 3). Im Finale, das in einem neuen und für die Athleten ungewohnten Modus mit acht Schützen ausgetragen wurde, kam Peter jedoch nicht richtig in den Rhythmus und schied als Sechster aus. „Natürlich wäre eine Medaille die Krönung gewesen. Aber ich bin trotzdem sehr zufrieden“, resümierte Peter sein extrem starkes Jahr 2025.
Weitere Erfolge für den DSB
Neben den hessischen Erfolgen gab es auch für den Rest des deutschen Teams Grund zum Feiern. Gewehrschützin Anna Janßen holte im Kleinkaliber-Dreistellungskampf ebenfalls Bronze und sorgte für einen glänzenden Abschluss der deutschen Delegation. Maximilian Dallinger (Luftgewehr, 9. Platz) und Emanuel Müller (Schnellfeuerpistole, 7. Platz) komplettierten das gute deutsche Mannschaftsergebnis.
Vom 10. bis 12. April 2026 findet in Usingen im Hochtaunuskreis der 75. Hessische Schützentag statt.
